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Neue flammhemmende Tyvek-Bahnen setzten keine toxischen Halogene frei

(15.10.2012) Mit Tyvek FireCurb hat DuPont eine neue Technologie für Fassaden- und Dachbahnen vorgestellt, die der Verbesserung der Gebäudesicherheit, dem Schutz von Menschenleben und der Vermeidung von kostenintensiven Folgeschäden dienen soll. Entsprechend ausgestattete Bahnen seien flammhemmend (Brandverhalten bis Klasse B nach DIN EN 13501-1) und sollen im Brandfall keine toxischen Halogene freisetzen. Gleichzeitig ermögliche die Neuentwicklung, dass Tyvek FireCurb-Bahnen zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden könnten.


Die flammhemmenden, diffusionsoffenen Bahnen werden unter dem Markennamen „Du­Pont Tyvek FireCurb“ vermarktet und kombinieren die bekannten Eigenschaften der DuPont-Tyvek Bahnen wie Langzeitschutz, effektive Dampfdiffusion sowie Verbesse­rung der Energieffizienz und des Raumkomforts mit einem bemerkenswerten (Nicht-)Brandverhalten. Die ersten diffusionsoffenen DuPont Tyvek FireCurb Bahnen sollen bis Ende 2012 auf dem europäischen Markt verfügbar sein. Sie eignen sich für den Einsatz in Hochhäusern, bei hinterlüfteten Fassaden sowie als Bahnen in Holzrahmenkonstruk­tionen. Bahnentypen für Dächer und weitere Wandkonstruktionen würden in einer zweiten Phase eingeführt.

Brandschutz ohne toxische Halogene

Ein wichtiger Aspekt der Gebäudesicherheit ist das Brandverhalten der unterschied­lichen, beim Bau verwendeten Materialien. Viele Produkte werden deshalb mit Feuer hemmenden Stoffen ausgerüstet, welche die Entflammbarkeit des Produkts reduzieren. Diese werden entweder dem Rohmaterial zugefügt oder vor bzw. nach dem Einbau als Beschichtung aufgetragen.

Produkte mit Feuer hemmender Ausrüstung können sehr effektiv verhindern, dass ein kleiner Brand außer Kontrolle gerät, oder die Ausbreitung eines Brandes wird verlang­samt. Den Bewohnern bleibt mehr Zeit zur Flucht und dadurch kann potentiell Leben gerettet werden. Viele der wirksamsten flammhemmenden Stoffe, die in der Vergan­genheit eingesetzt wurden, enthalten allerdings Halogene (speziell Chlor bzw. Brom). Diese werden im Brandfall zusammen mit anderen Gasen freigesetzt und greifen in den Verbrennungsvorgang ein, indem sie die Flammen löschen bzw. das Feuer verringern. Jedoch können die im Brandfall freigesetzten Halogene die Toxizität der entstehenden Dämpfe und Rauchgase erhöhen. Aus diesem Grund suchen viele Hersteller nach Alter­nativen.

"Für die neuen, flexiblen Tyvek FireCurb-Bahnen kommt eine neuartige Technologie zum Einsatz, um die Entflammbarkeit von Stoffen auf Polymerbasis zu verringern. Diese Technik setzt keine Halogene ein. Stattdessen wird ein phosphor­haltiges Mittel verwendet, welches die Bildung einer 'verkohlten' Schicht an der Oberfläche fördert, sobald diese mit einer Flamme in Kontakt kommt. Diese dünne Schicht aus karbonisiertem Polymer ist ausgesprochen feuer­beständig und bildet eine regelrechte Sperre. Zugleich verhin­dert bzw. verlangsamt sie die Freisetzung von entflammbarem Material aus der Bahn. Erhalten die Flammen keine weitere Nahrung, breiten sie sich nicht bzw. wesentlich langsamer über die Bahn aus. Darüber hinaus erzeugen die flammhemmenden, flexiblen Bahnen von DuPont bei Bränden weniger Rauch. Ein weiterer Vorteil für Menschen, die aus einem brennenden Gebäude zu flüchten versuchen", erklärt Carlo Weber, EMEA Technical Marketing Spezialist Produktbereich Gebäudehülle bei DuPont Building Innovations.

Tyvek FireCurb wird üblicherweise auf der Außenseite der Dämmung verlegt oder in die Wandkonstruktion integriert.

Weitere Informationen zu Tyvek FireCurb-Bahnen können per E-Mail an DuPont angefordert werden.

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