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Höher, heißer, kälter, stürmischer - PV-Anlagen an ungewöhnlichen Orten

(6.11.2012) Photovoltaik-Anlagen auf einem Berggipfel in 3.500 Metern Höhe, in der Wüste, im ewigen Eis oder in einem Taifun-Gebiet sind in jedem Fall eine echte He­rausforderung an die Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit der Module.

Schweizer Jungfraujoch

Dass hochwertigen PV-Modulen weder extreme Höhe noch eisige Kälte zu schaffen machen, beweist eindrucksvoll eine der welthöchsten Solar-Anlagen auf dem Schwei­zer Jungfraujoch. In einer Höhe von fast 3.500 Metern nutzen die Module von Kyocera die hohe Reflexion des Lichts (Albedo) durch den Schnee für einen circa 70 Prozent höheren spezifischen Energieertrag als vergleichbare Anlagen im schweizerischen Mit­telland. Auch einer Temperaturdifferenz von bis zu 70 Grad Celsius zwischen Tag und Nacht halten die Materialen problemlos stand.

Klimaneutrale Stromerzeugung in Antarktis und Wüste Gobi

Extreme Kälteresistenz ist auch in der Antarktis gefordert. Um der belgischen For­schungsstation „Princess Elisabeth“ eine zuverlässige und emissionsfreie Stromver­sorgung zu garantieren, wurden 400 Solarmodule an die arktische Forschungsstation geliefert. Gemeinsam mit acht Windrädern erzeugt die Photovoltaikanlage 98,6 Kilo­wattstunden Strom und sichert den Forschern Heizung und Elektrizität. Auch die be­sondere Herausforderung an das Material durch dauerhaft extreme Windgeschwindig­keiten von bis zu 250 km/h meistern die Module mit Bravour.

Mit einer netzunabhängig arbeitenden Solaranlage stattet das Technologieunternehmen zwei mongolische Dörfer in der Wüste Gobi aus. Trotz extremer Witterungsbedingungen von großer Hitze bis zu minus 30 Grad Celsius, gewährleisten die Solar­anlagen mit einer Spitzenleistung von 305 kWp den Menschen einen beständigen Zugang zu Elektrizität.

Sonnenstrom auf entlegenen Trauminseln

Malediven oder Fidschis - die Namen der Trauminseln im Indi­schen und Pazifischen Ozean wecken Gedanken an weiße Strände, Palmen, Urlaub und Sonne. Das Potenzial, auf den ganzjährig sonnenver­wöhnten Inseln die Energie der Sonne nun klimaneutral nutzbar zu machen, haben die ersten Inselstaaten bereits erkannt. Alleine 2012 belieferte Kyocera vier Inselstaaten mit Solarmodulen. Auf dem Flughafen des kleinen Inselstaates Palau ca. 800 km öst­lich der Philippinen wurde eine 226,8-kWp-Anlage mit 1.080 Solarmodulen errichtet. Das System soll jährlich 250 MWh Energie erzeugen.

Auf den Malediven sollen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 675 kWp auf Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen des Inselstaats CO₂-neutralen Strom erzeugen und so zum Klimaschutz beitragen.

Auf dem Dach des Majuro Krankenhauses auf den Marshallinseln generiert eine neue 209,98-KW-Solaranlage mit 972 Modulen nun jährlich etwa 257 MWh Strom.

Mit den Fidschi-Inseln ist das neuste Kyocera-Solarprojekt im Pazifik hinzugekommen: 3.000 Kyocera-Solarmodule mit insgesamt 405 kW Nennleistung sollen mehr als 2.000 Haushalte mit Solarstrom versorgen. Jede PV-Anlage enthält mindestens ein Modul mit 135 W, eine Laderegelung, wartungsfreie Batterien sowie Lampen zur Raum- und Au­ßenbeleuchtung.

Alle vier Inseln liegen im Taifun-Gebiet. Um dem starken Wind besser standhalten zu können wurde die Rückseite der Module zusätzlich mit Stützstreben verstärkt.

Weitere Informationen zu PV-Modulen können per E-Mail an Kyocera-Solar angefordert werden.

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