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5. Deutsche Wärmekonferenz: „Fatale Blockade der Energiewende im Heizungskeller“

(2.12.2012) Unter Schirmherrschaft von Bundesminister Ramsauer und mit Beteiligung der Fraktionen des Deutschen Bundestages sowie der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) haben BDH und der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) zum fünften Mal die Deutsche Wärmekonferenz durchgeführt. Die Konferenz hat sich als wichtige repräsentative Plattform für den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik über die Po­tenziale und Rahmenbedingungen für den Wärmemarkt etabliert.

Wärmeerzeuger
Marktentwicklung Wärmeerzeuger 2001-2012 (Bild vergrößern)

Staatssekretär Bomba, BMVBS, die Vertreter der Industrie und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages kritisierten einhellig die Blockade-Politik einiger Bundesländer gegen Steueranreize für die energetische Modernisierung des Gebäudebestands. „Wer aus taktischen Motiven das effizienteste Instrument für die Hebung der enormen Energieeinsparpotenziale im Gebäudebestand blockiert, nimmt die Energiewende nicht ernst“, so Manfred Greis, frisch gewählter Präsident des BDH.

Dabei könnten durch mehr Effizienz im Wärmemarkt gewaltige Energiemengen für die Stromerzeugung frei werden. Das Einsparpotenzial im Wärmemarkt entspreche 80 Pro­zent der deutschen Kernkraftwerksleistung. Würden diese Chancen ungenutzt bleiben, werde die Energiewende scheitern, so Greis.

Sowohl im Wärme- als auch im Kältebereich, die weit über 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs auf sich vereinigen, könnten unter günstigen Voraussetzungen, die die Politik schaffen müsste, 30 bis 40 Prozent eingespart werden. Dies, so die Veran­stalter BDH und FGK, entspricht immerhin 15 bis 18 Prozent des deutschen Energie­verbrauchs.

Die beiden Verbände, aber auch mit Nachdruck Vertreter des Deutschen Bundestages forderten die Bundesländer auf, wahltaktische Manöver hinten anzustellen und durch Aufgabe der Blockade endlich die Energiewende im Heizungskeller zu ermöglichen.

BDH und FGK verwiesen auf exzellente technische Lösungsmöglichkeiten der deut­schen Industrie, um die hohen Energieeinsparpotenziale - nicht zuletzt auch zum Wohle der Betreiber der Anlagen - zu heben. Dies würde im Übrigen Bürger bei den steigenden Energiekosten entlasten, dem Ressourcen- und Klimaschutz dienen sowie neue Arbeitsplätze im Handwerk und in der Industrie schaffen.

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