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Uniglas kündigt Holz-Glas-Verbund-Fassade an

(11.12.2012; BAU-Vorbericht) Flexibel, natürlich und energieeffizient: Die Uniglas GmbH & Co. KG will 2013 eine neue Fassadenlösung als Holz-Glas-Verbund (HGV) auf den Markt bringen. Die wesentlichen Vorteile des Systems sollen in seiner baulichen Vielseitigkeit und der CO₂-Bilanz liegen. Auf der BAU 2013 in München will die freie Kooperation für Isolierglashersteller und Glasveredler die neue Lösung erstmalig unter dem Markennamen „UNIGLAS | FACADE“ der Öffentlichkeit vorstellen und dazu eine 43 m² große HGV-Fassade aufbauen.

UNIGLAS | FACADE und Dipl.-Ing Thomas Fiedler
Dipl.-Ing Thomas Fiedler, technischer Leiter bei Uniglas, mit einem Modell der neuen HGV-Fassade (Bild vergrößern)

„Mit 'UNIGLAS | FACADE' begegnen wir modernsten Ansprüchen an die Umweltverträg­lichkeit, Energieeffizienz und bauliche Flexibilität von Systemkomponenten“, verspricht Dipl.-Ing Thomas Fiedler, technischer Leiter der Uniglas GmbH & Co. KG. Die HGV-Technologie überzeuge nicht nur bezüglich der stark reduzierten CO₂-Werte und bei der Wärmedämmung, die Elemente seien auch mit nahezu allen Wohnbaukomponenten problemlos zu verbinden. Auf diese Weise ließen sich kurze Bauzeiten, ein hoher Vor­fertigungsgrad und eine exklusive Optik mit dem Wunsch nach gestalterischer Vielfalt perfekt in Einklang bringen.

Durch den Einsatz von Holz anstelle von Aluminiumprofilen soll der Holz-Glas-Verbund um 43 Prozent verringerte CO₂-Werte erreichen. Und aufgrund des Verzichts auf eine Sekundärkonstruktion aus Metall werden für die HGV-Elemente U-Werte von Ucw bis 0,7 W/m²K angegeben. „So vereint die neue Systemlösung die ästhetischen Ansprü­che moderner Architektur mit spürbaren Energiegewinnen“, freut sich Fiedler.

HGV-Demofassade am Messestand

Neben den optischen und ökologischen Vorteilen kann die HGV-Systemlösung auch einen Beitrag zur Stabilität der Gebäudehülle liefern: Die Fassade wirkt sich gebäu­deaussteifend aus, weil das Glas im Holz-Glas-Verbund eine statische Funktion über­nimmt. Essentiell für die lastabtragende Leistung ist dabei die Klebeverbindung zwi­schen Glas und Holzkoppelleisten. Die Materialien seien in Anlehnung an die ETAG 002 - Structural Sealant Glazing Systems - mit unterschiedlichen Lastzyklen und Belastungsniveaus erfolgreich geprüft worden.

Der geringe Rahmenanteil sowie die durchgängig flächenbündige Verarbeitung sorgen für ein exklusives Erscheinungsbild der HGV-Elemente. Hiervon sollen sich auch die Fachbesucher der BAU 2013 in München überzeugen können: Vom 14. bis 19. Januar will die Uniglas das Fassadensystem der Öffentlichkeit vorstellen. Zur Demonstration soll eine 43 m² große HGV-Fassade auf Stand 330 in Halle C2 errichtet werden.

Weitere Informationen zur HGV-Fassade „UNIGLAS | FACADE“ können per E-Mail an Uniglas angefordert werden.

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