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„Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues“ für Könige und Donaubrücke

Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2013(13.1.2013) Der von Bauforumstahl erstmals und nur online ausgelobte „Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues“ will besondere Ingenieurleistungen in den Kategorien Hochbau sowie Brückenbau auszeichnen und ergänzt den „Preis des Deutschen Stahlbaues“, der wiederum seit bereits 1972 verliehen wird. "Bei Stahlbau­ten spielt die Zusammenarbeit zwischen Ingenieur und Architekt eine herausragende Rolle. Deshalb sollen mit diesem Preis die Leistungen der Ingenieure besonders gewür­digt werden", erläutert Dr. Bernhard Hauke, Sprecher der Geschäftsführung von Bau­forumstahl die Auslobung. Die Verleihung der Preise und Auszeichnungen erfolgt am 15. Januar auf der BAU 2013 am Gemeinschaftsstand von Bauforumstahl und seinen Mitausstellern (Halle B2, Stand 318).

Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau
Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau (Bild vergrößern)

In der Kategorie Hochbau siegten Michael Staffa, Henning Ecker und Andreas Hertel von ifb frohloff staffa kühl ecker mit dem Museum der Bayerischen Könige in Hohen­schwangau (siehe Google-Maps). Hierfür hatten Staab Architekten schon den Preis des Deutschen Stahlbaues 2012 erhalten. "Die doppelte Würdigung dieses hervorra­genden Objektes steht beispielhaft für die gute Zusammenarbeit zwischen Ingenieur und Architekt bei dieser anspruchsvollen Bauaufgabe. Zudem ist das interdisziplinäre Arbeiten mehr denn je der Schlüssel zu nachhaltigem Bauen", so Dr. Bernhard Hauke von bauforumstahl.

Die Jury lobte die Ingenieurleistung mit den Worten: "Die Neuinterpretation des Zollin­ger Prinzips und die Umsetzung in Stahl gestalten einen würdevollen Raum als harmo­nische Einheit von Konstruktion und Architektur. Die statisch-konstruktive Lösung wird Zweck und Aufgabe des Bauwerkes in besonderer Weise gerecht, mit einer filigranen Tonnenkonstruktion ein majestätisches Dach für die bayerischen Könige zu schaffen."

In der Kategorie Brückenbau lauten die Gewinner Jürgen Schmidt und Peter Radl von SSF Ingenieure für die Donaubrücke Günzburg. Dominates Gestaltungselement sind hier die Bögen. In der Laudatio der Jury heißt es: "Die Straßenbrücke überzeugt durch ihre klare Form und Wirtschaftlichkeit. Die geneigten und vorgespannten Hänger übertragen Schub in der Bogenebene und ermöglichen ein Zusammenwirken von Balken und Bogen."

Donaubrücke Günzburg
Donaubrücke Günzburg (Bild vergrößern)

Von insgesamt 37 Einreichungen entfielen 20 auf die Kategorie Hochbau, 17 auf die Kategorie Brückenbau. Bewertet wurden neben Gesamtbauwerken auch Berechnungs­strategien, Fertigungsverfahren, Montagekonzepte sowie Details oder Einzelbauteile. Neben den beiden Preisen gab es acht Auszeichnungen an ...

  • Andreas Herrmann, Dr. Markus Dietz, Markus Bott und Jürgen Krümpelbeck von Weischede, Herrmann und Partner für die Zeche Nordstern - Aufstockung Schacht 2 in Gelsenkirchen
  • Knut Göppert von schlaich bergermann und partner (Stuttgart) für das National­stadion in Warschau
  • Prof. Mike Schlaich, Dr. Achim Bleicher, Thomas Schoknecht und Sebastian Linden von schlaich bergermann und partner (Berlin) für den Porsche Pavillon in Wolfsburg
  • Benjamin Brunn, Andreas Nitschke und Thomas Schramm von IMS Ingenieur­gesellschaft für die neue Indische Antarktis-Forschungsstation
  • Stephan Langer von Donges SteelTec für das Montageverfahren zur Überbau­erneuerung der Talbrücke Windelbach
  • Hans-Joachim Casper von SSF Ingenieure für die Eisenbahnbrücke über die IJssel in Hanzelijn
  • Siegfried Hopf von LAP für die Schrägkabelbrücke über die Sava in Belgrad
  • Frank Ehrlicher und Gregor Gebert von Schüssler-Plan für die Fußgängerbrücke Blaue Welle Flöha

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