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Nachhaltigkeitsbericht des Bundesverbandes Leichtbeton: „Massiv ökologisch“

(22.1.2013; BAU 2013-Bericht) „Massiv ökologisch“ - so lautet der Titel des Nachhaltigkeitsberichtes 2013 vom Bundesver­band Leichtbeton (Neuwied). Die insgesamt 28-seitige Info­schrift wurde im Januar auf der BAU in München vorgestellt und beschäftigt sich detailliert mit den ökologischen, wirt­schaftlichen und sozialen Aktivitäten der deutschen Leicht­beton-Industrie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei beim Umweltschutz: Insbesondere in den Bereichen „Primärenergie­bedarf“ und „Treibhauspotential“ weisen Wände aus Leicht­beton deutlich bessere Werte auf als alle anderen massiven Wandbaustoffe:

„Nachhaltiges Handeln gewinnt für unsere Kunden zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bericht wollen wir zeigen, dass das Thema Nachhaltigkeit bei uns kein Modethema ist, sondern fest mit der Historie und DNS unserer mittelständisch geprägten Industrie verbunden ist“, erklärt Dipl.-Ing. Dieter Heller, Geschäftsführer des Bundesverbandes Leichtbeton.

Da der Umweltschutz in den letzten Jahren zu einer zentralen Aufgabe geworden ist, wird auch das Thema „Nachhaltigkeit“ immer stärker wahrgenommen. Für den Bundes­verband Leichtbeton und seine Mitgliedswerke ist nachhaltiges und strategisches Handeln allerdings nicht neu. Und dies will der Verband nun durch einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht verdeutlichen. Dieser soll über die ökologischen Vorzüge des Baustoffes Leichtbeton sowie die ökonomische Bedeutung und das soziale Engage­ment seiner Mitglieder aufklären. „Mit diesem Bericht möchten wir unsere langjähri­gen Aktivitäten transparent und nachvollziehbar machen. Zudem ist Leichtbeton ein hochgradig nachhaltiger Baustoff, was wir mit harten Fakten belegen können“, erläu­tert Verbands-Geschäftsführer Dieter Heller.

Leichtbeton: nachweislich ökologisch

Gerade hinsichtlich seiner Öko-Bilanz punktet Leichtbeton mit sehr guten Werten. Für den Vergleich von Leichtbeton-Mauersteinen mit anderen Wandbaustoffen stehen da­bei die Bezugsgrößen „Primärenergiebedarf“ und „Treibhauspotenzial“ im Mittelpunkt.


Um die Wandbaustoffe praxisgetreu miteinander zu vergleichen, wurde ein Quadrat­meter Außenwand mit einem Wärmedämmwert von UW= 0,26 W/m²K zugrunde gelegt. In die Bilanzierung gingen dabei auch die Putzschichten sowie Wärmedämm-Verbund­systeme bei nicht-monolithischer Bauweise mit ein. Hier zeigt sich, dass sowohl die ökologische Herstellung von Leichtbeton-Mauerwerk als auch seine monolithische Aus­führung mögliche Umweltwirkungen minimieren. Mit 181 Megajoule pro Quadratmeter erreicht die Leichtbeton-Wand Bestwerte beim Primärenergiebedarf. Das CO₂-Äquiva­lent für diesen Aufbau ist mit nur 31 Kilogramm ebenfalls weit überdurchschnittlich. Damit trägt Leichtbeton am wenigsten zum Treibhauseffekt bei.

Doch nicht nur der Primärenergieverbrauch, sondern auch der Nutzen für den Endver­braucher fällt positiv auf: Dank seiner mineralischen Bestandteile erreicht Leichtbeton ausgezeichnete Werte beim Schallschutz und der Wärmedämmung. So können auch beim monolithischen Wandaufbau die strengen Kriterien für KfW-Effizienz- und Pas­sivhäuser erfüllt werden. Zudem ist der spätere Rückbau des Gebäudes kein Problem: Seine Bestandteile können vollständig wieder der Produktion zugeführt werden - siehe auch Nachbarbeitrag "Neues, rein mechanisches Verfahren recycelt nichtsortenreinem Leichtbeton bis zu 95%".

Neben diesen Vorzügen, die der Baustoff selbst mit sich bringt, achten die Mitglieds­unternehmen des Bundesverbandes auch darauf, nachhaltig zu agieren. Die Trans­portwege sind kurz, der Einsatz von Wasser erfolgt umsichtig und die verwendeten Verpackungsmaterialien entsprechen aktuellen Umweltstandards.

Der einzelne Mitarbeiter im Fokus

Langfristige und intelligente Investitionen in Produkt- und Mitarbeiterentwicklung spie­len für die deutsche Leichtbeton-Industrie eine zentrale Rolle. Als mittelständisch ge­prägte Industrieakteure kommt den Leichtbeton-Werken gerade als Arbeitgeber für ihre jeweilige Heimatregion eine große Bedeutung zu. „Die eigenen Mitarbeiter stehen deshalb schon immer im Mittelpunkt. Sie stellen das zentrale Kapital der erfolgreichen Firmenhistorien dar“, erklärt Heller. Durch die enge Verzahnung von internen Fortbil­dungen und externen Weiterbildungsprogrammen wollen die Unternehmen sicherstel­len, dass dem Fachkräftemangel entgegengewirkt und Anreize für die eigenen Arbeit­nehmer geschaffen werden. „Auf diesem Wege erreichen viele Leichtbeton-Hersteller durchschnittliche Firmenzugehörigkeiten von bis zu 17 Jahren. Das sorgt für Stabilität und Kaufkraft in der Region“, betont Dieter Heller.

Aus der Region – für die Region


  

Doch nicht nur ökonomische Aspekte spielen für die lokalen In­teressengruppen eine große Rolle. Gerade auch die Aktivitäten, die unter dem Begriff „Corporate Social Responsibility“, also der sozialen Verantwortung von Firmen, subsumiert werden, sind unverzichtbar. So engagieren sich die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Leichtbeton in vielfältiger Art und Weise für ihr regionales Umfeld. Die Maßnahmen umfassen etwa die finanzielle Förderung von Vereinen, die Teilnahme an kommu­nalen Bauprojekten, Spenden an Bildungseinrichtungen oder den Erhalt bedeutender Kulturgüter. Zudem investieren sie in aufwändige Renaturierungs-Projekte, die der Umwelt einen Teil ihrer natürlichen Schönheit zurückgeben. „Wie genau sich un­sere Mitglieder im Einzelnen auch einbringen, eines verdeutlicht unser Bericht: Das Thema Nachhaltigkeit ist für sie keine Mo­deerscheinung, sondern eine in der mittelständischen Firmen-DNS verankerte und im Baustoff selbst angelegte Selbstver­ständlichkeit“, erklärt Dieter Heller.

Der Nachhaltigkeitsbericht „Massiv ökologisch“ ist online als PDF verfügbar. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit mit und von  Leichtbeton per E-Mail an Bundesverband Leichtbeton angefordert werden.

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