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Verbessertes Elastomerlager von Schöck für effektiven Trittschallschutz im Treppenhaus

(23.1.2013; BAU 2013-Bericht) Für eine hohe Schalldämmqualität im Gebäude lassen sich Wände, Decken, Fenster und Türen mittlerweile ohne Schwierigkeiten sehr gut dämmen. Anders sieht die Situation bei Treppen aus: aufgrund der besonderen geo­metrischen Form und der unterschiedlichen Auflagerbedingungen erfordern die Planung und der schallbrückenfreie Einbau von Treppen sehr viel Sorgfalt. Die neue Generation von Trittschalldämmelementen „Tronsole“ des Bauteileherstellers Schöck aus Baden-Baden geht auf die speziellen Anforderungen ein und ermöglicht so einen optimalen Schallschutz im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern oder Reihenhäusern.

Statt aufwändiger Einzellösungen - so genannte „Baustellenlösungen" - erhalten Pla­ner und Verarbeiter mit der „Tronsole“ ein ganzheitliches und einbaufertiges Schall­schutzsystem. Herzstück der Neuentwicklung ist ein neues Elastomerlager mit verbes­serter Rezeptur und optimierter Formgebung für den Einbau. Der Trittschallschutz im Treppenhaus sollte damit spürbar verbessert werden können. Im Vergleich zu einem konventionellen Streifenlager lässt das neue Schöck Elastomerlager am Beispiel der Schöck Tronsole Typ T eine Verbesserung von ca. 10 dB erwarten.

Die neue Produktfamilie „Tronsole“ besteht aus sechs verschiedenen Typen für unter­schiedlichste Anwendungen im Fertigteilwerk oder auf der Baustelle:

  • Typ T für die trittschalltechnische Trennung von Treppenlauf und Podest
  • Typ F für die trittschalltechnische Trennung zwischen Fertigteiltreppenlauf und Podest
  • Typ Q für die trittschalltechnische Trennung zwischen gewendelten Treppenlauf und Treppenhauswand
  • Typ Z für die trittschalltechnische Trennung von Podest und Treppenhauswand
  • Typ B für die trittschalltechnische Trennung zwischen Treppenlauf und Bodenplatte
  • Typ L- für die schallbrückenfreie Fugenausbildung zwischen Treppenlauf und Podest bzw. Wand

Mit der neuen Generation der Schöck „Tronsole“ wird die Qualitätsschallschutzstufe III der Richtlinie VDI 4100 (entsprechend der DEGA-Klasse B) bei Treppen zum Standard. Liegen bestimmte Randbedingungen vor, kann auch die DEGA-Klasse A erreicht wer­den. Das gesamte Produktprogramm wird voraussichtlich im Sommer 2013 auf den Markt kommen.

Regelwerke für Schallschutz

Im Neubau von Mehrfamilienhäusern oder Reihenhäusern wird die Schalldämmqualität des Gebäudes durch die Trittschallqualität wesentlich beeinflusst. Die DEGA-Norm „Schallschutz im Wohnungsbau - Schallschutzausweis" und die VDI Richtlinie 4100 bieten Planern und Verarbeitern eine wichtige Orientierung. Innerhalb dieser Normen und Richtlinien gibt es sehr unterschiedliche Qualitätsstufen:

Das Entscheidende beim DEGA-Schallschutzausweis ist, dass in Form von Schall­schutzqualitätsstufen A*, A, B, C usw. die akustische Qualität einer Wohnung oder eines Gebäudes aufgezeigt wird, indem die Schallschutzstufen qualitativ anschaulich beschrieben werden (z.B. „laute Musik noch hörbar", „Gehgeräusche gerade noch hörbar" etc.). Damit sind die Qualitätsstufen auch für den schalltechnischen Laien nachvollziehbar. Weitere Informationen zum qualitativen Schallschutz finden sich im Internet unter schallschutzausweis.de.

Weitere Informationen zu „Tronsole“ können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

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