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Bautätigkeit und Renovierungen tragen zum Umsatzzuwachs im Holzhandel bei

(10.2.2013) Die gute Baukonjunktur ist dem bundesdeutschen Holz­handel im letzten Jahr zugute gekommen: nach einem sehr guten Jahr 2011 mit einem Umsatzwachstum von 11% konnte er 2012 einen wei­teren Umsatzzuwachs in Höhe von 1,5% auf rund 11 Mrd. Euro erzie­len. Dies teilte Thomas Goebel, Geschäftsführer des Gesamtverban­des des Deutschen Holzhandels, in Berlin mit.

2011 wurde die Höhe des Umsatzwachstums stark von steigenden Preisen in wichtigen Sortimenten beeinflusst - siehe auch Baulinks-Beitrag „Holzhandel legte 2011 um gut 11% zu“ vom 15.2.2012. Eine umgekehrte Entwicklung zeichnete sich 2012 ab, so dass der Mengenabsatz nach Einschätzung des GD Holz bei zum Teil rückläufigen Prei­sen deutlich über dem Umsatzzuwachs von 1,5% liegen sollte. Weniger gut entwickel­te sich der Absatz in die Exportmärkte aufgrund der Eurokrise, vor allem in Südeuropa. Und der Holzgroßhandel zeigte ein etwas besseres Ergebnis als der Holzeinzelhandel.

Fußboden und Innentüren sei Dank

Wachstumsträger im Jahr 2012 waren die Sortimente Fußboden und Bauelemente (hier vor allem die Innentüren). Beide konnten überdurchschnittlich zulegen:

  • Insbesondere Fußböden waren mit einem Plus von 6% stark gefragt.
  • Innentüren erfreuen sich bereits seit einigen Jahren einer deutlich gestiegenen Nachfrage und erreichen in der Bedeutung der wichtigsten Sortimente nach Holzwerkstoffen mit 17% den zweithöchsten Anteil am Umsatz der Branche.

Holzwerkstoffe erreichten 2012 ca. 26% des Gesamtumsatzes des Holzhandels. Schnittholz und Ausbauprodukte waren 2012 leicht rückläufig. Die anderen Sortimente tendierten auf Vorjahresniveau. Enttäuschend war die Umsatzentwicklung des Holz-im-Garten-Sortimentes, das 2012 einen Rückgang von 2,5% verzeichnete. Berücksich­tigt man allerdings die hohen Wachstumsraten dieses Sortimentes in den vergangenen Jahren, so bewegt sich der Umsatzrückgang auf einem durchaus hohen Niveau. Auf Basis der GD Holz-Betriebsvergleiche erreicht Gartenholz einen Anteil von inzwischen fast 9% am Gesamtumsatz der Branche.

mit Zuversicht ins Jahr 2013

Der Ausblick für die Geschäftsentwicklung des Holzhandels 2013 ist von Zuversicht geprägt: „Wir spüren zwar einen wachsenden Marktdruck; aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland und der guten Stimmung beim Holz verarbeiten­den Handwerk sind wir für 2013 zuversichtlich“, fasst GD Holz Vorsitzender Jürgen Klatt die Diskussion der letzten GD Holz Vorstandssitzung Ende Januar in Ulm zusam­men. Der Vorstand erwartet in den meisten Sortimenten daher ein ähnliches Absatz­niveau wie im Vorjahr.

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