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Moderne Biozide zur nachhaltigen Produktoptimierung von Farben und Lacken

(3.3.2013) Der Spezialchemie-Konzern Lanxess, einer der führenden Hersteller von bioziden Wirkstoffen sowie Biozidformulierungen, nutzt seit kurzem eine neue Formu­liertechnik für Algizide im Bereich Farben. Unternehmensangaben zufolge konnte in Tests eine um über 50% reduzierte Auswaschung des Wirkstoffs durch Regen im Ver­gleich zu herkömmlichen Algiziden nachgewiesen werden. Entsprechend dem verbes­serten Leaching-Verhalten könne so die Lebensdauer von Fassadenfarben verlängert oder die Dosierung des Wirkstoffes reduziert werden.


Aufgabe von Architekten und Bauunternehmen ist es, mängelfreie Gebäude zu planen bzw. zu errichten, was auch den Schutz von Gebäudeoberflächen gegen mikrobiellen Bewuchs für einen gewissen Zeitraum mit einschließt. Der Einsatz von Bioziden ist in vielen Fällen ein bevorzugtes Mittel, um die Lebensdauer von Fassadenbeschichtungen entscheidend zu erhöhen und gleichzeitig den wachsenden Ansprüchen der Bauindus­trie gerecht zu werden. Allerdings nimmt die Wirksamkeit der Biozide mit der Zeit lang­sam ab.

Forscher der Business Unit Material Protection Products (MPP) von Lanxess haben mittels moderner "Slow-Release-Technologie" eine neue algizide Produktformulierung entwickelt, die im Vergleich zu Standard-Filmkonservierungsprodukten eine deutlich verbesserte Retention des Wirkstoffes in der Farbmatrix verspricht. Allgemein aner­kannte Testmethoden belegen die Wirkung: Demnach werden weit geringere Mengen an Aktivstoff benötigt als bei einem Produkt mit herkömmlicher Formuliertechnik, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. In vielen Fällen sei lediglich die Hälfte oder so­gar nur ein Drittel der ursprünglichen Dosierung nötig, um die jeweiligen Oberflächen wirksam gegen Algenbewuchs zu schützen.

Nicolas Gallacier, Product Manager Paints and Coatings im Geschäftsfeld Biocides bei MPP, unterstreicht die Wirtschaftlichkeit: „Behält man die ursprüngliche Dosierung bei, kann die Haltbarkeit der Beschichtung entscheidend verlängert werden.“ Dr. Frank Sauer, Manager Regulatory Affairs bei MPP, ergänzt: „Gleichzeitig wird durch die Slow-Release-Technologie auch eine erhebliche Verbesserung der ökotoxikologischen Eigen­schaften beim so genannten EC50-Wert erzielt. Das bedeutet ein signifikant besseres Verhalten im betrachteten Umweltkompartiment, ohne Einbußen der mikrobiziden Wirk­samkeit an dem Ort hinnehmen zu müssen, wo Filmkonservierungsmittel tatsächlich benötigt werden - nämlich auf der Fassadenoberfläche.“

Vorstellung auf der European Coatings Show

MPP will seine bioziden Wirkstoffe sowie Biozidformulierungen bei der European Coa­tings Show präsentieren, die vom 19. bis 21. März 2013 in Nürnberg stattfindet. Dr. Sauer hält am 19. März 2013 um 11.30 Uhr auf dem European Coatings Congress ei­nen 30-minütigen Vortrag über die modernen Biozide von Lanxess. Der Titel lautet: „Squaring the circle: Full potential of biocides in place needed - sound behavior in environment“.

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