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Aktuelle Konjunkturumfrage des VFF: Ordentlicher Jahresabschluss für 2012

(17.3.2013) Die wirtschaftliche Lage in der Fenster- und Fassadenbranche war 2012 im Vergleich zum Vorjahr recht ordentlich. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Kon­junkturumfrage des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) unter den Verbandsmitglie­dern. „Bei Fenstern ist die Lage nach wie vor stabil. Gleiches gilt für den Türensektor. Im Fassadenbereich verzeichnen wir ausgewogene Werte über alle Rahmenmaterialien hinweg. Die Lage bei den Wintergärten ist weiter etwas angespannt. Die Unternehmen meldeten überwiegend gleichbleibende und leicht schlechter werdende Umsätze im Vergleich zum Vorjahr“, fasst Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF, die Ergebnisse zusammen.

Von den befragten Firmen berichteten im Gesamtergebnis 47% von gleichbleibenden Umsätzen in Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Umfrage 2011 waren es 43%. 32% (Umfrage 2011: 44%) meldeten eine Verbesserung und rund 21% (Umfrage 2011: 13%) eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation. „Das ist ein ordentliches Ergebnis, da im Jahr 2011 der Winter recht mild ausfiel und das Jahr insgesamt positiv verlief“, so Tschorn.

Recht unterschiedliche Werte weist die Angebotsnachfrage auf, die gleichwohl auf ein ordentliches erstes Halbjahr 2013 hoffen lässt: Im Gesamtergebnis gaben 42% an, die Lage 2012 sei mit der des Vorjahres vergleichbar gewesen. Von Zuwächsen berichte­ten gute 38% der Unternehmen, schlechter lief es für 20%. Hinsichtlich der Rahmen­materialien überwog bei Holz mit 42% eine gleichbleibende Nachfrage - ebenso wie bei Metall, wo 46% der Firmen von einer stabilen Nachfrage berichteten. Zuwächse gab es bei Holz-Metall und Kunststoff: Hier meldeten 38 bzw. 56% der Unternehmen Zu­wächse bei der Angebotsnachfrage:

Im Fenstersektor ist der Trend nach wie vor positiv:

  • Beim Rahmenmaterial Kunststoff meldeten 56% der Unternehmen steigende Um­sätze.
  • Ebenfalls ordentlich sieht es bei Holz-Metall aus: Hier meldeten 30% der Befrag­ten bessere Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Nicht mehr ganz so stabil zeigen sich die Umsätze im Holzbereich: 41% der Un­ternehmen meldeten gleichbleibende und 34% schlechtere Umsätze. Nur 24% waren besser unterwegs als 2011.
  • Bei Metall ist die Lage ebenfalls durchwachsen. 45% der Unternehmen meldeten gleichbleibende, 24% bessere und 31% schlechtere Umsätze.

Eine positive Entwicklung verzeichnet der Bereich Haustüren, besonders in den Berei­chen Metall und Kunststoff. Bei Holz vermeldeten 23% der Befragten, bei Holz-Metall 33%, bei Metall 43% und bei Kunststoff sehr gute 58% bessere Umsätze als 2011.

Weiterhin sehr ausgeglichenen stellt sich die Lage bei den Fassadenkonstruktionen dar: Während der Holz-Bereich mit 92% gleichbleibenden Umsätzen als stabil zu be­werten ist, gibt sich das Rahmenmaterial Holz-Metall mit 64% gleichbleibenden Umsät­zen, 29% besseren und nur 7% schlechteren Ergebnissen recht positiv. „Kombinatio­nen aus Holz und pflegeleichtem Metall sind - auf niedrigem Gesamtniveau - auch wei­terhin gefragt“, so Tschorn. Recht ausgeglichen geben sich Fassadenkonstruktionen aus Metall, die einen Großteil des Gesamtmarktes abbilden: 35% derUmfrage-Teilneh­men meldeten schlechtere, 50% gleichbleibende und 15% bessere Umsätze als 2011.

Der Bereich Wintergärten legt bereits seit längerem den Rückwärtsgang ein. „In die­sem Bereich überwiegen die gleichbleibenden sowie leicht zurückgehende Umsätze, wobei sich Metall noch am stabilsten zeigt“, so Tschorn. Es sei eine Steigerung der Nachfrage nach qualitativ besonders hochwertigen Wintergärten zu verzeichnen. Au­ßerdem setze sich der Trend hin zu überdachten Pergolen oder Sommergärten fort, die ohne besondere Dämmeigenschaften vom Frühjahr bis zum Herbst helfen, die an­genehmen Tage im Freien zu verlängern.

„Fenster sind eine sichere Investition“

„Für das Jahr 2013 sind wir optimistisch. Die Leute investieren ihr Geld angesichts der anhaltenden und noch nicht ausgestandenen Eurokrise und der Turbulenzen am Welt­markt auch weiterhin in bleibende Werte“, bekräftigt Tschorn. „Die Produkte unserer Branche sind langlebige, komfortable, sichere und energieeffiziente Investitionsgüter, bei denen das Geld gut angelegt ist. Durch die erreichte Energieeinsparung wird die Verzinsung der ausgegebenen Summe ersetzt.“

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