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HyTwin: Hygiene-System von Schell und Kemper verhindert Stagnation in Trinkwasserleitungen

(22.3.2013; Weltwassertag und ISH 2013-Bericht) Mit „HyTwin“ haben die in Olpe ansässigen Armaturenher­steller Schell und Kemper ein neues Hygiene-System zur Vermeidung von Stagnation an Waschtischarmaturen entwickelt und auf der ISH erstmals vorgestellt:


In „Gebäuden mit besonderer Nutzung“ (DIN 1988-200) - wie Kliniken und Pflegeein­richtungen, Kindergärten und Schulen, Sport- und Freizeitstätten sowie Gewerbebau­ten - ist ein bestimmungsgemäßer Betrieb nach DIN 1988-100 zu gewährleisten. Rei­hen- und Ringleitungen sind geeignete Installationsvarianten, um Hygienerisiken durch Stagnation zu verringern, weil sie ein Durchströmen bis zu den Armaturenanschlüssen ermöglichen, wenn an der letzten Entnahmestelle der Etagenverteilung eine regelmä­ßige Nutzung gegeben ist. Auch in diesen Installationsformen ist aber die Anschluss­leitung zwischen Eckventil und Entnahmearmatur vom Wasserwechsel ausgeschlossen, so dass sich Bakterien und Keime in der Anschlussleitung zwischen Eckventil und Ar­matur vermehren konnten. Diese Sicherheitslücke an kritischer Stelle schließt jetzt  das von Schell und Kemper neu entwickelte Hygiene-System „HyTwin“, das maßgeb­lich zum Erhalt der Trinkwassergüte beiträgt - siehe Vergleich der Installationsarten:

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T-Stück Installation, durchgeschleifte Reihen-Installation und die HyTwin-Installation; achten Sie auf die Leitungsabschnitte, in denen das Stagnationswasser mit der Zeit braun wird. (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Das neuartige Hygiene-System besteht aus mehreren Komponenten, die einen konti­nuierlichen Wasseraustausch bis unmittelbar vor die Armaturen gewährleisten. Dazu gehören ...

  • die Wandscheibenbox mit vormontiertem Kalt- und Warmwasseranschluss sowie integriertem Strömungsteiler für Eckventile,
  • das spezielle Zirkulations-Eckventil mit zwei Anschlüs­sen (Bild rechts) sowie
  • das Doppelanschlussrohrset mit zwei flexiblen Anschluss­leitungen, einem Umlenk-T-Stück sowie dem DVGW-zu­gelassenen Steckanschluss zur Armatur.

Bereits bei kleinsten Volumenströmen sorgt der Strömungsverteiler für einen kontinu­ierlichen Wasseraustausch, indem ein Teilstrom des Wassers von der Wandeinbaubox über das „HyTwin“ Eckventil, über einen Anschlussschlauch zum Umlenk-T-Stück und von dort aus wieder zur Wandscheibenbox geführt wird.

Die „HyTwin“-Wandscheibenbox erhält der Fachmann vormontiert in den Waschtisch-Montagemodulen von Schell. Nach der Druckprobe und den Fliesenarbeiten wird das Schell Eckventil „HyTwin“ in die Wandscheibenbox „HyTwin“ geschraubt. Ein eventu­ell notwendiger Tiefenausgleich kann mit üblichen Hahnverlängerungen erfolgen. Für Wartungsarbeiten können beide Wasserwege abgesperrt werden. Der austauschbare Rückflussverhinderer im Umlenk-T-Stück erfüllt die Anforderungen der EN 1717 und dient der Absicherung von Elektronikarmaturen.

Schell bietet sowohl spezielle elektronische Sensorarmaturen als auch Einhebelarma­turen und Kaltwasserstandventile mit vormontierten Steckadaptern an.

Weitere Informationen zum „HyTwin“-System können per E-Mail an Schell angefordert werden.

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