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Fassadensanierung über 28 Geschosse mit vollmineralischem WDVS

(20.8.2013) „Marienfelde wird Mariengrün“ - unter diesem Motto startete Berlins größtes Wohnungsunternehmen, die De­gewo, 2011 in die Entwicklung eines Stadtquartiers mit rund 2.410 Wohnungen. Sie werden bis 2016 für mehr als 105 Mil­lionen Euro energetisch saniert und für Mieter aller Altersgrup­pen optimiert. 2013 abgeschlossen wurde die Sanierung eines Gebäudes mit 28 Geschossen an der Waldsassener Straße 29 (siehe Google-Maps). Hier ist zukünftig u.a. seniorengerechtes Wohnen möglich.

„Durch die energetische Sanierung erreichen wir eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs. Sie können sich freuen, denn die warmen Betriebskosten werden sich halbieren“, hatte De­gewo-Vorstandsmitglied Christoph Beck den Mietern vor dem Beginn der Bauarbeiten erklärt. Mit neuen Fenstern und einer vollmineralischen, nichtbrennbaren Fassadendämmung sollte für die Mieter eine Versi­cherung gegen steigende Energiepreise geschaffen werden sowie eine Verbesserung des Wohnkomforts und des Brandschutzes am Gebäude.

Immer mehr Vermieter wollen nachhaltig sanieren

„Die Anstrengungen der Degewo wie vieler anderer Vermieter für eine energetische Sanierung sind enorm“, unterstreicht auch der verantwortliche Architekt, Dipl.-Ing. Frank Brandel von der Berliner RTW Architekten- und Ingenieurgesellschaft mbH. 90 Prozent aller Sanierungen gingen heute mit einer Fassadensanierung einher, berich­tet der Wohnbauspezialist. Diskutiert werde dabei von den Auftraggebern nicht mehr nur die wirtschaftlichste Dämmdicke, sondern vor allem die Nachhaltigkeit der Sanie­rung. „Dabei geht es sowohl um das Problem der Veralgung von Putzen als auch um das Recycling von Baustoffen“, so Brandel, und er verspricht: „Beides wird bei der Hausnummer 29 mit ihren 28 Geschossen kein Thema sein, da hier aufgrund des gel­tenden Baurechts die Fassade mit einem nichtbrennbaren, voll mineralischen System gedämmt werden musste. Ein System, das bei Gebäuden mit weniger Geschossen lei­der häufig aus Kostengründen abgelehnt wird.“

Vollmineralisches System für den Wärme- und Brandschutz

Zum Einsatz kam u.a. das vollmineralische Wärmedämmverbundsystem „Thermo II“ von Sto, das auf einem Dämmkern aus Steinwolle von Rockwool basiert. Dieses nicht brennbare System ist für fast alle Untergründe geeignet und kann mit mineralischen Oberputzen und Fassadenfarben kombiniert werden. Die Steinwolle-Dämmplatte mit einer angegebenen Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK kombiniert Wärme- und Brand­schutz. Eine hoch verdichtete Oberlage trägt zur Putzhaftung bei und erleichtert die Verdübelung.

Die Beschichtung auf den Plattenoberflächen ermöglicht die maschinelle Verarbeitung des Klebemörtels auf dem Untergrund sowie den Putzauftrag ohne Pressspachtelung. Das spart Zeit und lässt einen schnellen Baufortschritt im Sinne der Mieter erwarten - selbst bei so großen Projekten wie dem an der Waldsassener Straße 29. Hier wurden rund 12.000 m² Fassade gedämmt.

Und auch an eine neuerliche Sanierung in der Zukunft hat die Degewo gedacht: „Bei sortenreiner Trennung des Putzes und Klebers vom Dämmstoff steht einer späteren Aufarbeitung und Wiederverwertung der Dämmung in unseren Werken nichts im We­ge“, erklärt Rockwool-Produktmanager Markus Schröder.

Ziel der energetischen Sanierung

... aller Gebäude im Quartier ist es, mindestens eine Halbierung des Energieverbrauchs und damit der warmen Betriebskosten zu erreichen. Die Degewo rechnete das ihren Mietern so vor: „Sie zahlen heute durchschnittlich 1,22 Euro/m² monatlich für Heizung und Warmwasser. Nach der Sanierung wird es mit durchschnittlich etwa 0,73 Euro/m² nur noch gut die Hälfte sein. Bei einer Wohnung mit 70 m² sparen Sie also 34,30 Euro warme Betriebskosten im Monat.“

Weitere Informationen zu vollmineralischen Wärmedämmverbundsystemen mit einem Dämmkern aus Steinwolle können per E-Mail an Rockwool sowie per E-Mail an Sto angefordert werden.

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