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TÜV Rheinland untersucht Blendung durch Sonnenlicht bei PV-Modulen

(26.9.2013) Der TÜV Rheinland kann jetzt mit einem neuen Testprogramm die Spiege­lung des Sonnenlichts bei Photovoltaik-Großanlagen untersuchen. Dabei werden die durch das Glas der Solarmodule verursachten Reflexionen des Sonnenlichts im Labor gemessen und dann die ganzjährigen Blendungsrisiken unter Berücksichtigung der ge­planten Standorts ermittelt. Mit der für die Berechnung selbst entwickelten Software will der TÜV Rheinland  Projektierern, Installateuren und Investoren von Photovoltaik-Anlagen in der Planung von Anlagen umfassende Sicherheit in der Standortwahl ge­ben.

Florian Reil, Geschäftsfeldleiter für Solarenergie bei TÜV Rheinland, verweist darauf, dass insbesondere an Hauptverkehrsstraßen oder bei Flughäfen gefährliche Spiegelun­gen und blendendes Sonnenlicht durch große Solarparks vermieden werden müssten und dies schon im Vorfeld genau untersucht werden könne. Manchmal sei eine solche Analyse sogar zwingend erforderlich für eine Baugenehmigung.

Blendgutachten für mehr Sicherheit

Für die Erstellung eines unabhängigen Blendgutachtens analysieren Die TÜV-Fachleute in einem von der Deutschen Akkreditierungsstelle anerkannten Verfahren in Anlehnung an die DIN 5034-2 (Grundlagen für tageslichttechnische Berechnungen) für das ge­samte Jahr Zeitpunkte, Dauer und Häufigkeit der Immissionen durch Licht, das von der geplanten Solaranlage reflektiert würde - und zwar in jede Richtung. Auf Basis dieser Ergebnisse soll es möglich sein, nicht nur die Standortwahl und Ausrichtung von Anla­gen zu optimieren, sondern auch etwaige Blendschutzmaßnahmen bereits in der Pla­nungsphase zu berücksichtigen. Damit könnten - so Florian Reil -aufwendige Nachbes­serungen oder gar juristische Auseinandersetzungen vermeiden.


Mit ergänzenden Laboruntersuchungen analysiert TÜV Rheinland auch den winkelab­hängigen Reflexionsgrad der Glasoberfläche von Solarmodulen. Dieser modulbezogene Reflexionsgrad dient dann der Berechnung der maximalen Strahlungsintensität der Re­flexionen für das geplante Projekt.

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