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ABB, Bosch, Cisco und LG planen offenen Standard für das Smart Home der Zukunft

(29.10.2013) ABB, Bosch, Cisco und LG wollen gemeinsam eine Software-Plattform für Smart Homes bereitstellen und streben hierfür die Gründung eines Konsortiums an. Die Unternehmen haben dazu jetzt ein entsprechendes „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmi­gungen.


v.l.n.r.: Michael Ganser (Cisco), Byunghoon Min (LG), Dr. Stefan Hartung (Bosch) und Dr. Martin Schumacher (ABB)

Im Rahmen der Vereinbarung wollen die beteiligten Unternehmen eine offene Architek­tur für den Datenaustausch entwickeln. Die Software-Plattform soll es ermöglichen, dass verschiedene Geräte und Dienste Informationen untereinander austauschen. Zu­sätzlich wird weitere Anwendungssoftware zur Verfügung gestellt. So sollen künftig die Geräte unterschiedlicher Hersteller innerhalb eines Hauses automatisch zum Bei­spiel in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Unterhaltung zusammenarbeiten können. Bislang fehlt solch eine gemeinsame Plattform. Deshalb können Geräte vom Lichtschalter über den Rolladenmotor bis hin zur Waschmaschine, Multimedia-Anlage, Smartphone und Tablet-PC bisher in der Regel weder untereinander noch über das Internet einfach Informationen auf standardisierte Art und Weise austauschen. Durch die Vernetzung verschiedenster Geräte im Haus versteht sich die gemeinsame Platt­form als ein weiterer Schritt in Richtung „Internet der Dinge“ für Wohngebäude:


Die Software-Plattform soll allen Herstellern, Software-Entwicklern und Anbietern von Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Die neue Plattform soll eine Vielzahl von Ser­vices zusammenführen, zum Beispiel in den Bereichen ...

  • Energiemanagement,
  • Sicherheitstechnik,
  • Komfort sowie
  • Unterhaltungselektronik.

Das ermöglicht neue Geschäftsmodelle: So können etwa Software-Entwickler die un­terschiedlichsten Apps für diese Bereiche programmieren. Endnutzer müssen künftig nicht mehr zwischen verschiedenen Technologien entscheiden, um ihre elektronischen Geräte in Wohnhäusern automatisch zu steuern.

Technik

Sobald die angestrebten Standards vorliegen, sollen die kompatiblen Geräte mittels Funknetzen wie WiFi, ZigBee oder über Kabelverbindungen wie KNX miteinander kom­munizieren. Gesteuert werden die einzelnen Geräte über eine zentrale Steuereinheit im Haus, die auch eine sichere Verbindung ins Internet schafft. Dabei kann die Steu­ereinheit von jedem beliebigen Hersteller kommen. Entscheidend ist, dass darin eine dem Standard entsprechende Software geladen ist. Unabhängige Entwickler könnten neue Apps programmieren, die via Internet zum Beispiel die Steuerzentrale, die Klima- und Heizungsanlage und die Elektroinstallationen des gesamten Hauses bedienen. Die Software-Plattform soll mit einer aufwendigen Sicherheitsarchitektur dafür sorgen, dass nur Berechtige auf die Funktionen im einzelnen Smart Home zugreifen können.

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