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Deutsches Architektur Jahrbuch 2013/14 vom Deutschen Architekturmuseum

(8.12.2013) Das Deutsche Architektur Jahrbuch, herausgegeben vom Deutschen Ar­chitekturmuseum (DAM), stellt in der Ausgabe 2013/14 erneut beindruckende Beispiele aktueller Architektur in Deutschland vor - sowie Bauten deutscher Architekten im Aus­land. Diesmal sind es 22 herausragende Gebäude, hinter denen ganz unterschiedliche Bauaufgaben stehen. Wie in den Vorjahren werden zudem alle Bauten in einer Ausstel­lung im dritten Stock des Museums mit dem emblematischen Haus-im-Haus” präsen­tiert.

DAM Preis für Architektur in Deutschland

Im Mittelpunkt steht als Gewinner des „DAM Preises für Architektur in Deutschland“ (sowie des Deutschen Architekturpreis 2013), der Neubau des Kunstmuseums Ravens­burg von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei. Aus dem Kontext des städtischen Umfelds ist das Gebäude als zeitgenössisches, körperhaftes Objekt entwickelt (siehe auch Google-Maps). Die recycelten Ziegel der Fassade verleihen dem Bauwerk gleichzeitig den Duktus des Selbstverständlichen, immer schon Dagewesenen.


Kunstmuseum Ravens­burg: 2 Obergeschoss. Eröffnungsausstellung „appassionata“ (Foto: Thomas Lewandovski)
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Die Jury aus Kuratoren, Architekten und Architekturkritikern unter Vorsitz von Max Dudler, stimmte geschlossen für diesen wegweisenden Beitrag für das Weiterbauen in der Stadt. Die Jury betonte, dass sich der Neubau harmonisch in den Ort ein­füge und dennoch eigenständig und innovativ in seiner Bau­weise sei. Eine Architektur, die einen Dialog mit der Tradition des Ortes führe und ihre Verbindung nicht abschneide (Irene Meissner). Es gebe, so Liudmila Kirpichev, keinen gegenseiti­gen Widerstreit zwischen Lage und Bauwerk. Und für den Vor­sitzenden der Jury, Max Dudler, ist es schlichtweg eine über­zeugende Arbeit. Städtebaulich und architektonisch fügt sich die Skulptur in den historisch geprägten Kontext. Das körper­hafte Objekt erscheint als von außen nach innen gesamtheit­lich wirkender Neubau.

Das Büro LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei

... wurde 1979 von Arno Lederer gegründet, ab 1985 in Büro­gemeinschaft mit Jórunn Ragnarsdóttir und seit 1992 mit Marc Oei. Wichtige Projekte der letzten Jahre waren unter anderem der Temporäre Amtssitz des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe (2011), mit dem das Büro bereits im letzten Jahrbuch vertreten war, das Hessische Staatstheater in Darmstadt (2004) und das sich derzeit im Bau befindliche Historische Museum in Frankfurt a.M.

Standardwerk der besten Bauten in und aus Deutschland

Deutsches Architektur Jahrbuch 2013\14
bei Amazon erhältlich

(hier gibt es auch eine umfassende Vorschau) 

Das DAM-Jahrbuch 2013\14 ist im Prestel-Verlag erschienen: 208 Seiten, 180 farbige Abbildungen, Deutsch\Englisch. Mit einem Vorwort der Herausgeber Peter Cachola Schmal und Yorck Förster und zwei Essays:

  • Unter dem Titel „Die Herausforderung Großprojekte“ stellt Klaus Grewe Überlegungen zu effektiven Pla­nungsprozessen an.
  • Florian Heilmeyer berichtet über den Bauboom in Ge­orgien zu Zeiten des 2013 abgetretenen Präsidenten Michail Saakaschwili.

Erhältlich ist das Jahrbuch im Buchhandel (ISBN 978-3-7913-5295-4), bei Amazon und als Museumsausgabe im DAM. Mit­glieder der Gesellschaft der Freunde des DAM erhalten es kostenfrei an der Museums­kasse.

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