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Im DAM: Mies van der Rohe Preis 2013 - 25 Jahre prämierte Architektur in Europa

(8.12.2013) Der Mies van der Rohe Preis gilt als renommiertester Architekturpreis Eu­ropas. Der seit mittlerweile 25 Jahren verliehene Preis kürt alle zwei Jahre hochkaräti­ge Architektur von kultureller Bedeutung und lobt herausragende Beiträge zur moder­nen Stadtentwicklung. Die Liste der Preisträger umfasst Namen wie David Chipperfield, Rem Koolhaas oder Zaha Hadid.


Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa in Reykjavik/Island (Foto: Nic Lehoux); weitere Bild finden sich im Baulinks-Beitrag „Das Konzerthaus „Harpa“ auf Island gewinnt den Mies-van-der-Rohe-Preis 2013“ vom 2.5.2013 (Bild vergrößern)

Für den Mies van der Rohe Preis 2013 wählte eine internationale Jury unter 335 no­minierten Projekten aus 37 europäischen Ländern das Konzerthaus und Konferenzzen­trum Harpa in Reykjavik/Island von Henning Larsen Architects mit Batteríið Architects und Studio Ólafur Elíasson. Die Harpa Konzerthalle ist Teil eines umfassenden Plans für die Erweiterung und Wiederbelebung des Osthafens von Reykjavik (siehe Google-Maps). Licht und Transparenz sind die Hauptgestaltungsmerkmale des Gebäudes. An der Grenze zwischen Land und Meer verortet, reflektiert die kristalline Struktur das Licht und lässt so einen Dialog zwischen dem Gebäude, der Stadt und der umgeben­den Landschaft entstehen. In Zusammenarbeit mit dem Studio Ólafur Elíasson ent­stand eine facettenreiche und außerordentlich expressive Glasfassade, die von den auf Island häufig vorkommenden kristallisierten Basaltformationen inspiriert ist.

Unter den Finalisten fanden sich darüber hinaus Arbeiten von BIG Bjarke Ingels Group, Aires Mateus Arquitectos, Marie-José Van Hee architekten und Jürgen Mayer H.

Die „Emerging Architect Special Mention“

... ging an die Red Bull Music Academy in Madrid von María Langarita und Víctor Na­varro. Die Red Bull Music Academy (RBMA) ist ein alljährliches Musikfestival, das von Ort zu Ort zieht. Im Jahr 2011 sollte die RBMA in Tokio stattfinden, aufgrund der ver­heerenden Auswirkungen des Erdbebens musste jedoch eine andere Location gefun­den werden. Mit lediglich zwei Monaten Vorlauf für den Bau nahm die Stadt Madrid die He­rausforderung an. Als neuer Austragungsort für den Event wurde ein Komplex für Kre­ative ausgewählt, der als Matadero Madrid bekannt ist und sich in einem industri­ellen Lagerhallenensemble aus dem frühen 20. Jahrhundert befindet. Der Entwurf wur­de auf der Basis von fünf Vorgaben entwickelt:

  • Zeitrahmen und Budget,
  • Erhaltung der Lagerhalle,
  • Anforderungen des Programms,
  • Akustik und
  • temporäre Nutzung.

Entsprechend wurde das Projekt im Inneren der Lagerhalle in der Form einer fragmen­tierten urbanen Struktur angelegt, in der die veränderliche Beziehung zwischen Nähe und Unabhängigkeit, Vorhandensein und Performance den Beteiligten überraschende Kulissen bot.

Anhand einer Vielzahl von Modellen und Tafeln will die Ausstellung „Constructing Eu­rope, 25 Years of Architecture“ den aktuellen Preisträger zeigen sowie die „Emerging Architect Special Mention“, die Finalisten und die engere Auswahl von 34 Projekten. Darüber hinaus werden alle Gewinnerprojekte der vergangenen 25 Jahre präsentiert - und zwar vom ...

  • 8. Februar bis 20. April 2014
  • Eröffnung: Fr, 7. Februar 2014, 19 Uhr

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Fundacío Mies van der Rohe / Barcelona.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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