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Architekturstudenten entwickeln Chamäleon-Fassade

(11.12.2013) Studierende der Fakultät Architektur der Westsächsischen Hochschule Zwickau haben mit der Chamäleonwand ein Fassadensystem entwickelt, das seine Lichtdurchlässigkeit und Farbintensität an die Umweltbedingungen anpasst. Der Pro­totyp wird seit dem 6. Dezember in der BDA-Galerie in Berlin ausgestellt - siehe auch Baulinks-Beitrag „'LABORE (1) | 30 Chamaeleons' in der BDA Galerie“ vom 1.12.2013:

Im Rahmen eines Forschungsprojektes mit dem Schwerpunkt Kunststoff haben die Rei­chenbacher Architekturstudenten Oliver Lenk, Marcus Kirschke und Sören Burkhardt ein Fassadensystem entwickelt, das eigenständig auf bestimmte Umwelteinflüsse re­agiert. In Abhängigkeit von der Temperatur verändert die Fassade die Lichtdurchläs­sigkeit und die Farbintensität.

„Als Gebäudefassade gedacht, werden nur die Teile verschattet, an denen Sonnen­einstrahlung auftrifft. Teile, auf die die Sonne nicht direkt fällt, werden nicht ver­schattet, so dass Räumen dahinter nicht unnötig Licht verloren geht. Das macht auch energetisch Sinn“, erklärt Sören Burkhardt, der an der WHZ im Master-Stu­diengang Architektur studiert.

„Gestalterischer Aspekt ist, dass eine solche Fassade abhängig von Sonnenstand, Jahreszeit und Wetterlage sehr facettenreich die äußere Anmutung verändert und so mit dem Betrachter über die Farbe kommuniziert“, berichtet Sören Burkhardt. Ein Gebäude, das eine solche Fassade besitzt, würde an heißen Sommertagen in starken Farben leuchten, während es an trüben Tagen oder im Winter in Pastelltönen oder ganz blass erscheint. Die Grundprinzipien haben sich die Studenten beim Chamäleon abgeschaut. Dessen Haut enthält kleine dehnbare Farbzellen. Diese kann das Cha­mäleon über sein Nervensystem ausdehnen und zusammenziehen. „Wir haben diese Farbzellen in ein vereinfachtes Modell übertragen, das die Grundlage des Fassaden­systems bzw. Raumelements bildet“, sagt Sören Burkhardt.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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