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Ambitionierte Lichtkunst auf der Luminale 2014

(19.1.2014) Mit mehr als hundert zum Anmeldeschluss Anfang Dezember vorliegenden Licht-Ereignissen wird die vom 30. März bis 4. April 2014 zur Light + Building stattfin­dende „Biennale der Lichtkultur“ wohl so umfangreich sein wie in den Jahren zuvor. Darunter finden sich so spektakuläre Projekte wie die Schattenspiele auf dem Nexto­wer, die sich das Atelier Sounds of Silence ausgedacht hat und die das Potenzial ha­ben, zum Wahrzeichen der kommenden Luminale zu werden. Unweit des Börsenplat­zes und der Hauptwache gelegen, haben die Luminale-Besucher die Chance unter An­leitung mit ihren Händen Schattenspiele auf den Tower zu projizieren:


Interaktive Licht + Schattenspiele, Atelier Sounds of Silence auf dem Nextower mitten in der Frankfurter City; Foto: Sounds of Silence (Bild vergrößern)

Neben den schon traditionellen Luminale-Schauplätzen - wie dem Börsenplatz, der Hauptwache, dem Römer oder dem Palmengarten - sollen der Hauptbahnhof als Ka­thedrale der Mobilität sowie die Illumination des Stadtraumes Main im Fokus stehen, die zur Luminale 2014 ihr 10jähriges Jubiläum feiert. Wo einst eine Schattenzone Frankfurt zerteilte, hat sich der Main mit seinen Ufern zur Lebensader für Stadt und Region entwickelt. Eine neue Brücken-Illumination im Osten der Stadt zu Füßen des neuen EZB-Towers soll diesen Stadtraum Richtung Offenbach erweitern. Ein Beispiel dafür, wie die Luminale dazu beiträgt, das Stadtbild Frankfurts nachhaltig weiterzu­entwickeln. Weiter flussaufwärts lockt Offenbach mit zahlreichen Luminale-Ereignis­sen. Das Hafen­quartier mit der Off-Location Hafen 2, der Heyne Fabrik und diver­sen Art Spaces demonstriert das Potenzial Offenbachs als Kreativstandort.

Ein Hotspot der diesjährigen Luminale ist der Frankfurter Osthafen. Der Sieger des Mainova-Wettbewerbs, der Kölner Architekt und Stadtplaner Prof. Jochen Siegemund, will dort das Umspannwerk mit einer dreidimensionalen Lichtinstallation beleuchten. Blaue und rote Lichtstreifen aus energiesparenden LED entlang der grauen Wellblech­fassade sollen die Energieflüsse im Stromnetz symbolisieren. Ganz in der Nähe in den Brückenbögen der restaurierten Honsell-Brücke wird Mirek Macke vom Kunstverein Montez Lichtkunsttalente präsentieren. Erstmals dabei ist auch die Naxos-Fabrik, de­ren industriekultureller Charme das Umfeld bietet für experimentelle, junge Positionen, Installationen und Interventionen mit Licht. Während der Luminale wird die Naxos-Hal­le mit dem Theater Willy Praml als zentraler Luminale-Treffpunkt mit Café und Vor­tragsraum dienen.


Projektionen am Sitz des künftigen Romantik-Museums, Großer Hirschgraben; Foto: Gestaltungskooperative tiptopexpress (Bild vergrößern)

Die Biennale der Lichtkultur findet 2014 zum siebten Mal zur Light + Building statt. Die Messe Frankfurt hat die Luminale 2002 ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Messethe­men Licht, Design und Architektur in das Stadtbild hineinzutragen und die breite Öf­fentlichkeit dafür zu begeistern. Zahlreiche Aussteller der Light + Building unterstüt­zen Designer und Künstler bei ihren Luminale-Installationen oder zeigen selbst Innova­tionen in der praktischen Anwendung.

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