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Emocell will mit Tonbauplatten den Trockenbau umkrempeln

(4.2.2014) Der Trockenbau hat das Bauwesen revolutioniert. Er ist vergleichsweise rationell, günstig, flexibel  sowie witte­rungsunabhängig und bringt nicht unnötig viel Feuchtigkeit ins Bauwerk ein. Speziell im ökologischen Bauen haben sich Holzfaserplatten und Lehmbauplatten durchgesetzt. Daran anknüpfend will jetzt ein Trockenbausystem aus Heilerde - also aus reinem, natürlichem Ton - neue Akzente im wohn­gesunden Bauen setzen - dazu sind die Emocell Tonbauplat­ten laut Hersteller ...

  • ausgesprochen schadstoffabsorbierend,
  • in einem hohen Maße feuchtigkeitsregulierend,
  • statisch mittragend sowie
  • weit wirtschaftlicher als vergleichbare Ökobauplatten - wie beispielsweise Lehmbauplatten.

Die Emocell Tonbauplatten bestehen aus reinem Ton und fei­nen Zellulosefasern. Sie sollen dreimal mehr Ton enthalten als ein Lehmputz. So könne auch ein Vielfaches an Emissionen und Schadstoffen (VOC) aus der Raumluft aufgenommen und dau­erhaft abgebaut werden. Die Tonbauplatten seien zudem antistatisch, dadurch wer­de Feinstaub im Haus nicht nur reduziert, sondern sogar vermieden. Ein sehr hoher Feuchtigkeitsausgleich trage ferner zur optimalen Luftfeuchtigkeit im Wohnraum bei. Die Raumluft werde durch die Tonbauplatte aus Heilerde sogar ionisiert - vergleich­bar einem Heilklima. Und aufgrund der Speichermasse habe die Tonbauplatte einen um den Faktor 3 höheren Hitzeschutz als herkömmliche Gipskarton-Wände, und der Schall werde um 30% besser gedämmt. Da reiner Ton nicht brennt, sondern bei ex­tremer Hitze bekanntlich zu Keramik wird, ist das Brandschutzverhalten im bauphysi­kalischen Sinne positiv: Kategorie A2 - nicht brennbar.

Die Tonbauplatte ist darüber hinaus nicht nur zu 100% recyclingfähig, sondern laut Emocell auch zu 100% kompostierbar. Nicht nur die Bauplatte, auch die Armierung so­wie der Fugen- und Oberflächenspachtel sind aus Ton und Zellulose. Bei einer Kom­postierung sorge das CO2 aus der Zellulose in Verbindung mit dem Ton für eine deutli­che Verbesserung der Bodenqualität. Denn Ton verbunden mit organischen Fasern ist das Lieblingsfutter des Regenwurms.

„Im nachhaltigen Produktionsprozess wird der Ton durch Sonnenenergie getrocknet, die verwendete Zellulose ist ein Abfallprodukt aus der Papierherstellung. Die Herstel­lung ist relativ einfach und erfordert nur wenig Energie. Zudem wird erneuerbare Ener­gie verwendet. Die Tonbauplatte wird regional produziert, wodurch der Transportauf­wand minimiert wird“, erläutert Harald Weihtrager, der Entwickler der Emocell Tonbau­platte. Im Gegensatz zu Lehmputz oder Lehmbauplatten sollen sich diese bautechni­schen und raumklimatischen Vorteile außerdem zu weit geringeren Kosten realisieren lassen. Die Verarbeitung sei gleichwohl denkbar einfach - vergleichbar mit der von Gipskarton-Platten.

Die Oberflächen der Emocell Tonbauplatte lassen sich direkt mit Emoton-Tonspach­tel gestalten, was nahezu unbegrenzte gestalterische Möglichkeiten verspricht. Ton­spachtel sei zudem deutlich einfacher zu verarbeiten als Lehmputz; er wird einlagig aufgetragen, Vorspritz und Grobputz entfallen. Der Materialaufwand halbiere sich und die Trocknungszeit sei deutlich kürzer.

Weitere Informationen zum Trockenbau mit Tonbauplatten können per E-Mail an Emocell angefordert werden.

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