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Variable Raumakustik von oben mit Paneel- und Lamellendecken

(6.2.2014) Paneel- und Lamellendecken aus Metall können relativ leicht Raumakustik und Optik miteinander in Einklang bringen: Beispielsweise ermöglicht bereits das Basis-Paneel-System 1216 von NE die Planung eines eigenständigen Decken­designs, das die Akustik im Raum hörbar verbessern kann.


Das System ist so flexibel ausgelegt, dass die Gestaltung von Schall absorbierenden Bereichen (z.B. in der Nähe von Fenstern) und Raumabschnitten, wo möglichst viel Schall reflektiert werden sollte (z.B. über einem Rednerpult oder vor einer Schultafel), in einer Funktionsdecke vereint werden können.

Paneel- und Lamellendecken bieten drei Wege zum aktiven Schallschutz:

  • Eine allgemeine Dämpfung des Schallpegels wird erreicht, indem über den Trageschienen des Deckensystems voll­flächig eine Akustikauflage aufgelegt wird. Dabei hängt der Dämpfungsgrad maßgeblich von der Anzahl der Pa­neele ab. Je mehr schmale Paneele zum Einsatz kom­men, desto höher ist die Anzahl der Schall absorbieren­den Fugen.
  • Dieser Effekt kann noch verstärkt werden, wenn ergän­zend Paneele mit perforierter Oberfläche montiert wer­den, die ihrerseits mit einem Akustikvlies ausgestattet sind. Es ist zudem möglich, perforierte Paneele nur mit integriertem Akustikvlies zu verwenden, wenn der Ein­satz einer Akustikauflage technisch nicht möglich ist.
  • Für gewollt Schall reflektierende Bereiche sind hingegen überwiegend breite Paneele und geschlossene Fugen vorzusehen.


Dem Design sind bei der Umsetzung Schall absorbierender Decken vergleichsweise weite Grenzen gesetzt: Bereits bei besagtem Basis-Paneel-System 1216 von NE gehören sechs Breiten, fünf Weißtöne und 16 weitere Farben zum Standard.

Weitere Informationen zu raumakustisch wirkenden Paneel- und Lamellendecken können per E-Mail an Nagelstutz und Eichler angefordert werden.

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