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Viessmann führt in Großserie produziertes Brennstoffzellenheizgerät ein

(17.3.2014; SHK Essen-Bericht) Als wohl erster Hersteller führt Viessmann ein in Großserie produziertes Brennstoffzel­lenheizgerät in den europäischen Markt ein: Ab April soll das Vitovalor 300-P für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäu­ser angeboten werden. Das Gerät ist eine Gemeinschaftsent­wicklung mit der Panasonic Corporation, wobei Viessmann für die Integration der PEM-Brennstoffzelle (Polymer Elektrolyt Membran) in das Gesamtsystem verantwortlich zeichnet. Die mit Erdgas betriebene Brennstoffzelle soll vom Kooperations­partner in Japan bereits über 34.000-mal installiert worden sein und habe sich dort bewährt.

Der von der Brennstoffzelle mit hohem Wirkungsgrad produ­zierte Strom kann im eigenen Haus genutzt werden. Bis zu 15 Kilowattstunden könnten im Tagesverlauf erzeugt wer­den. Damit sollte sich ein Großteil des Bedarfs im Haushalt decken lassen. Entsprechend verringern sich der Strombezug aus dem öffentlichen Netz sowie die Abhängigkeit vom Stromversorger und seinen zukünftigen Preissteige­rungen.

20 Kilowatt Wärmeleistung dank integriertem Gas-Brennwertkessel

Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird zum Heizen und zur Trinkwasserer­wärmung verwendet. Für besonders kalte Tage und zur schnellen Warmwasserberei­tung ist ein Gas-Brennwertkessel integriert, der sich bei Bedarf automatisch zuschal­tet. Dann stehen bis zu 20 Kilowatt Wärmeleistung zur Verfügung.

Das neue Mikro-KWK-System besteht aus zwei Einheiten, dem Brennstoffzellenmodul und dem Spitzenlastmodul, die zusammen 0,65 m² Platz beanspruchen. Das gesamte Gerät benötigt genau wie ein Gas-Heizkessel einen Gasanschluss, eine Verbrennungs­luftzufuhr und ein Abgasrohr. Durch die komplett integrierte Hydraulik sowie die inte­grierten Puffer- und Trinkwasserspeicher sollte das Brennstoffzellenheizgerät ähnlich einfach zu installieren sein wie die Gas-Brennwert-Kompaktgeräte von Viessmann. Die Einrichtung zur Entschwefelung des Erdgases für die Brennstoffzelle sei zudem war­tungsfrei.

Weitere Informationen zu Brennstoffzellenheizgeräten können per E-Mail an Viessmann angefordert werden.

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