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„Water goes Wireless“: vernetztes Trinkwassermanagement für die Hausinstallation

(20.3.2014; SHK Essen-Bericht) Der „Intelligenzgrad“ vernetz­ter Gebäude ergibt sich aus Art und Umfang der eingesetzten Steuerungselektroniken in der Haustechnik. Zahlreiche Unter­nehmen sind in diesem Bereich tätig - nicht zuletzt auch im SHK-Bereich. Die SYR Hans Sasserath & Co. KG beispielswei­se hat in Essen „SYR Connect“ vorgestellt. Hinter dem damit verbundenen Slogan „Water goes Wireless“ verbirgt sich ei­ne Technik, die für die Verbindung von Armaturen und Steu­erungselektronik mit dem Internet steht - mit dem Ziel eines smarten Trinkwassermanagements.

Trinkwasser ist einer der wertvollsten Rohstoffe der Welt. Der schonende und sparsa­me Umgang mit dem Lebensmittel Nummer 1 gehört in der heutigen Zeit zu den größ­ten Herausforderungen. „SYR Connect“ bringt dazu die eigenen Armaturen ins Inter­net, die dann für Endverbraucher und Handwerker über die kostenlose SYR App steu­erbar sind.

  • Leckageschutz,
  • Wasserbehandlung,
  • Hygienekontrolle und
  • Heizungsüberwachung.

Jedes dieser vier Tätigkeitsfelder ist ein eigener „SYR Con­nect“-Bereich. Dank ISI („Internetgestützte SchwarmIntel­ligenz“; siehe dazu auch Baulinks-Beitrag vom 23.4.2013 ) können diese vier Bereiche im Sinne eines zuverlässigen und umfassenden Schutzes von Gebäuden miteinander kommuni­zieren. Das gelte laut SYR für Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso wie für öffentliche Gebäude oder große Industriebe­triebe. Denn alle SYR Armaturen und Module, die mit einem „Connect“-Symbol ge­kennzeichnet sind, haben eine IP-Schnittstelle an Bord und sind damit internetfähig. So können sie ihren Status an einen zentralen Server senden, Soll- und Ist-Parame­ter abgleichen und verschiedene Aktivitäten wie eine Wasserabsperrung oder eine Heizungsbefüllung ausführen.

Leckageschutz als Startschuss

Begonnen habe das Ganze ursprünglich mit dem Thema Leckageschutz - speziell für Großobjekte, wurde auf der SHK Essen erklärt. Nach eineinhalb Jahren im Feldversuch, in denen bereits viele Geräte untergebracht, sprich verbunden wurden, sei die Test­phase so gut wie abgeschlossen. Die Geräte seien inzwischen auch eingepreist und lieferbar.

Nun haben die Korschenbroicher den Anwendungsradius zusätzlich auf die Bereiche Wasserbehandlung, Hygienekontrolle und Heizungsüberwachung ausgeweitet.

Warum vernetztes Trinkwassermanagement?

Eine moderne Armatur zum Leckageschutz beispielsweise verfolgt unaufhörlich den Wasserverbrauch. Sie ist in der Lage, ungewöhnliche Wasserverbräuche zu erkennen, und den Wasserzufluss dann ggf. im Hausanschlussraum abzuriegeln. Damit das nicht geschieht, wenn beispielsweise spontan der Rasen bewässert wird, muss die Leckage­schutz-Armatur von der gartenpflegerischen Tätigkeit Kenntnis haben - warum nicht direkt von dem entsprechenden Magnetventil?


  

Mehrwert für die Zukunft

SYR ist und bleibt in seinen zwei bekannten Geschäftsfeldern Wassermanagement und Heizungsschutz aktiv, wurde in Essen betont. Darüber hinaus bilde „SYR Connect“ aber die Chance, sich im Markt der neuen Medien zu etablieren. Vernetzte Ge­bäude, die so genannten Smart Homes, seien immer weiter auf dem Vormarsch und bildeten eben die Zukunft. Wenn im kom­menden Jahr bis zu sechs Millionen Haushalte bereits mit tech­nischen Produkten vernetzt sein werden, verdeutlicht sich der Mehrwert eines Systems wie „SYR Connect“.

Weitere Informationen zu „SYR Connect“ können per E-Mail an SYR angefordert werden.

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