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Service-Tool „Nachhaltigkeit“ von Teroson für Planer, Architekten und Metallbauer

(9.4.2014; fensterbau/frontale-Bericht) Angaben zu Inhaltsstoffen von Baustoffen wie Fugendichtmassen, Schäumen, Klebstoffen und Dichtfolien sind unerlässlich, wenn sie in als nachhaltig zu zertifizierenden Bauobjekten verarbeitet werden sollen. Da jedoch europaweit einheitlich verbindliche Vorgaben fehlen, hat Teroson, die Profi-Marke für Fenster- und Fassadenabdichtungen von Henkel, eine umfassende Nachhaltigkeitsdo­kumentation erstellt. Diese detaillierte Zusammenstellung berücksichtigt alle maßgeb­lichen Zertifizierungsinstitute und bietet eine große Hilfestellung für die Beratung von Planern, Architekten und Metallbauern.


„Durch die europaweit geänderte Bauproduktenverordnung und den Leitfaden ,Nach­haltiges Bauen’ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung haben sich die Anforderungen an Bauprodukte im Objektgeschäft deutlich verändert“, sagt Thomas Stotten, Anwendungstechniker bei Henkel. „Schon seit dem letzten Jahr fra­gen viele Kunden entsprechend den neuen Anforderungen Dokumente für nachhaltige Gebäude gemäß ‚Leadership in Energy & Environmental Design’ (LEED) des U.S. Green Building Councils oder des Bewertungssystems der Deutschen Gesellschaft für Nach­haltiges Bauen (DGNB) an. Unsere Kunden berichten uns von Zuschlägen für Aufträge mit hohem Umsatzvolumen, die sie laut eigenen Aussagen ohne die umfassende Nach­haltigkeitsdokumentation von Teroson nicht erhalten hätten.“

Dass dies nur der Beginn einer neuen Entwicklung ist, scheint unstrittig. „Allein neun von zehn aktuellen Objekten eines großen Kunden werden ausschließlich unter nach­haltigen Gesichtspunkten gebaut“, so Stotten weiter ... und das sei nur ein Beispiel.

Klar ist, dass mit Inkrafttreten der neuen europäischen Bauproduktenverordnung im Juli 2013 bei großen Projekten der Einsatz umweltverträglicher Rohstoffe und Sekun­därbaustoffe ausgeschrieben wird. Nur ist bislang offen, nach welchem Zertifizierungs­system nachhaltige Bauwerkstoffe bewertet werden sollen. Auch eine für Europa zu­ständige Zertifizierungsstelle ist bislang nicht eingerichtet.

Große Verunsicherung

Groß wurde die Verunsicherung speziell in Deutschland, als das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwick­lung ebenfalls im vergangenen Jahr einen Leitfaden „Nach­haltiges Bauen“ herausgegeben hat. Dieser sieht bereits seit Januar 2013 eine verpflichtende Zertifizierung aller Gebäude des Bundes durch das Bewertungssystem der Deutschen Ge­sellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vor - siehe auch Baulinks-Beitrag „‚Leitfaden Nachhaltiges Bauen’ des BMVBS umfassend überarbeitet“ vom 23.5.2013.

„Für alle Metallbauunternehmen sind die geänderten Anforde­rungen ausgesprochen schwierig“, sagt Stotten, „weil gegen­wärtig ein Informationsdefizit bei Planern und Verarbeitern vor­handen ist. Unklar ist oft, welche Eigenschaften die Produkte erfüllen müssen, damit ein Gebäude zur Übergabe tatsächlich auch als nachhaltiges Objekt zertifiziert werden kann“, so Stotten weiter. „Produkte, die den neuen Anfor­derungen nicht genügen, müssen mit dem zuständigen Auditor im Einzelnen bespro­chen werden.“

Service-Tool erfüllt Ansprüche von DGNB, LEED, baubook und BauXund

Um in diesen Fragen Klarheit zu schaffen, hat Teroson alle zur Nachhaltigkeitsbewer­tung von Produkten relevanten Unterlagen übersichtlich und transparent dargestellt. Mit Hilfe des Tools wird belegbar, dass die Anforderungen nach DGNB, LEED und nach den österreichischen Zertifizierungsstellen BauXund und baubook allesamt erfüllt sind.

Teroson stellt die Unterlagen Verarbeitungsbetrieben zur Vorbereitung auf ein Verga­beverfahren objekt- und kundengebunden zur Verfügung. Auch viele Architekten ha­ben von diesem Angebot bereits Gebrauch gemacht. 

Weitere Informationen zum Service-Tool „Nachhaltigkeit“ können per E-Mail an Henkel angefordert werden.

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