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Verdeckt liegendes Fensterfalzventil neu von Maco

(11.4.2014; fensterbau/frontale-Bericht) Smarte Lüftungs­systeme sind mehr denn je gefragt, da immer dichtere Gebäu­dehüllen immer leistungsfähigere Lösungen fordern. Der öster­reichische Baubeschlägehersteller Maco hat seine Überlegun­gen auf den wohl naheliegendsten Lüftungsweg konzentriert: das Fenster. Denn vor allem im Wohnbau muss wirkungsvolle Lüftung nicht zwangsläufig anlagenautomatisiert sein. Für die nutzerunabhängige Fensterlüftung zum Feuchteschutz bringt Maco eine direkt in das Fenster integrierbare und damit für den Nutzer nicht sichtbare Lüftungslösung auf den Markt.

Um Feuchteschäden am Bauwerk zu vermeiden, muss der Mindestluftwechsel zum Feuchteschutz gemäß DIN 1946-6 gewährleistet sein. Genau diese Vorgabe sollen Fensterhersteller und Wohnungsbaugesellschaften mit der Maco Neuproduktentwick­lung erfüllen können: Das nachrüstbare Fensterfalzventil lässt sich ohne zusätzliche Fräsarbeiten im Rahmen einbauen.

Laut Maco soll die in den Raum einströmende Luftmenge bei jeder Windgeschwindig­keit annähernd konstant bleiben, wodurch die Mindestlüftung zum Feuchteschutz im­mer aufrechterhalten bleibe. Das im Falz verdeckt liegende, 140 mm lange Ventil nut­ze dazu das aerodynamische Paradoxon nach Bernoulli, in Verbindung mit dem Ventu­ri-Düsen-Effekt: Durch Luftbewegung entstehender Auftrieb - vergleichbar dem Strö­mungsauftrieb an einer Flugzeugtragfläche - hebt bzw. senkt die Ventilklappe. Hier­durch soll dann das zuströmende Luftvolumen für den Innenraum ab einer definierten Luftmenge begrenzt und zusätzlich ein „Kältegefühl“ im Nacken vermieden werden. Verstärkt werde dieser Effekt dadurch, dass die durch den Fensterfalz einströmende Außenluft vorgewärmt würde.

Neben der zugluftfreien Funktionsweise haben die Produktentwickler die Möglichkeit geschaffen, das Fensterventil selbst mit Hilfe eines Inbusschlüssels zu deaktivieren bzw. aktivieren:


Softwaretool

Unabhängig vom zu erwartenden Nutzerverhalten muss für neu zu errichtende oder zu modernisierende Gebäude mit lüftungstechnisch relevanten Änderungen immer ein Lüf­tungskonzept erstellt werden. Eine Standardsituation gibt es gerade bei der Lüftung aber nicht. Daher sind notwendige Maßnahmen immer gebäudeindividuell maßgeschnei­dert zu evaluieren. Hierbei unterstützt eine Maco Software, indem sie die jeweiligen Erfordernisse erfasst und hilft, bedarfsgerechte Maßnahmen abzustimmen. Berücksich­tigt werden sowohl die DIN 1946-6 „Lüftung von Wohnungen“ als auch die DIN 18017-3 „Lüftung von fensterlosen Räumen“. Entwickelt wurde die Software in Zusammenar­beit mit Baufachleuten und Professoren für Bauphysik.

Weitere Informationen zum Fensterfalzventil können per E-Mail an Maco angefordert werden.

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