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Vier Tage Nürnberg, 685 Firmen, 45.500 Fachbesucher: IFH/Intherm 2014


  

(14.4.2014) Neue Branchengliederung in den acht Messehal­len, neue Laufzeit von Dienstag bis Freitag - auf die 45.500 Besucher und die 685 Aussteller warteten in diesem Jahr ei­nige Neuerungen auf der IFH/Intherm. Auf Anhieb zum Publi­kumsliebling stieg die neue Sonderfläche „Kleinstbad & Gäste-WC“ auf.

Die neuen Rahmenbedingungen, die auf Anregung der Ausstel­ler geändert wurden, sind nun auch von den Fachbesuchern bestätigt worden. „Rund 90 Prozent der Besucher vergaben bei der unabhängigen Befragung Bestnoten sowohl für die Branchengliederung als auch für die geänderte Laufzeit“, freut sich Klaus Plaschka, Geschäftsführer des Messever­anstalters GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

Auch die Trägerverbände der IFH/Intherm, die zum 20. Mal stattfand, zogen eine po­sitive Bilanz: „Die IFH/Intherm steht für Brancheninformation pur, die das SHK-Hand­werk fit für das Jahr 2014 macht. Das kompakte und vollständige Angebot auf deut­lich gestiegener Ausstellungsfläche machte die Messe in Nürnberg für unsere Branche zur stärksten und wichtigsten Veranstaltung in diesem Jahr“, fasste der Vorsitzende des Fachverbandes SHK Baden-Württemberg Joachim Butz zusammen und ergänzte: „Diese Attraktivität spricht sich herum und das Einzugsgebiet der IFH/Intherm wird immer größer. So kamen in diesem Jahr wesentlich mehr Handwerker aus Thüringen und Sachsen nach Nürnberg. Insgesamt lag der Fachbesucheranteil bei fantastischen 97 Prozent.“


Sonderschau „Kleinstbad & Gäste-WC“ (Bild vergrößern)

Bodengleiche Duschen, Technologien für Trinkwasserhygiene vor dem Hintergrund der Legionellenproblematik sowie neue Holzpelletssysteme waren die großen Themen an den Messeständen. „Technische Höhepunkte im Heizsegment waren Systeme, die Ef­fizienz und Erneuerbare Energien koppeln, sowie Hybridanlagen, die Brennwerttechnik und Wärmepumpe kombinieren. Zudem ist die IFH/Intherm die zentrale und wichtigste Veranstaltung für Heizungen auf fester Biomassebasis. Insgesamt ist die Messe mit neuer Struktur nochmals attraktiver und qualitativ besser geworden“, bilanzierte An­dreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).

Die vorrangigen Gründe für den Messebesuch waren die „Suche nach Neuheiten“ und „Weiterbildung“. „Dementsprechend sehr erfreulich ist das gestiegene Interesse bei den Auszubildenden aus den Gewerken Installation/Heizungsbau, Klempnerei, Ofen- und Luftheizungsbau sowie Behälter- und Apparatebau“, teilte Butz mit. „Sie nutzten die Messe, um ein umfassendes Bild über die Zukunft ihres Berufs zu erhalten.“ Wel­che Möglichkeiten sich nach dem erfolgreichen Ablegen der Gesellenprüfung eröffnen, zeigte die während der Messe stattfindende Qualifikation für die Berufseuropameister­schaft Euroskills. Dabei kommen die besten Nachwuchskräfte aus Sachsen und Bay­ern: In einem spannenden Finale setzte sich Christopher Vogel aus Sosa gegen Domi­nik Engel (Ostheim vor der Rhön) durch:


v.l.n.r.: Michael Hilpert, Vorsitzender des SHK Fachverbandes Bayern, Christopher Vogel (1.Platz), Dominik Engel (2.Platz), Daniel Ebert (3.Platz) bei der Siegerehrung des Qualifikationswettbewerbs für die Euroskills in Lille (Frankreich) (Bild vergrößern)

Auf große Resonanz stießen die Sonderfläche „Kleinstbad & Gäste WC“ - acht Her­steller zeigten Lösungen für vier Quadratmeter große Bäder - und dazu das erweiter­te Angebot an Rundgängen für Architekten und Fachplaner. Diese wurden zu den drei Themen „Heizung und Erneuerbare Energien“, „Lüftung und Haustechnik“ sowie „Haus­technik für das Gebäude der Zukunft“ angeboten. „Insgesamt gab es zwölf Rundgän­ge, die gut besucht waren. Über 200 Teilnehmer, viele von ihnen Entscheider, nutzten dieses Angebot. 91 Prozent von ihnen gaben für die vermittelten Inhalte und die aus­gewählten Praxisbeispiele die besten Noten“, sagte Klaus Plaschka. „Dabei profitierten alle Rundgangsteilnehmer von der sehr guten Vorbereitung von Seiten der Industrie. Sie hatte für die einzelnen Produkte stets den richtigen Ansprechpartner und die pas­senden Fachinformationen parat.“

Vor dem Hintergrund voller Auftragsbücher und einer positiven Umsatzentwicklung fiel auch die Bewertung des Messepublikums über die wirtschaftliche Situation gut aus. Die überwiegende Mehrheit (78,9 Prozent) der Besucher blickt positiv in die Zukunft. Sogar noch zuversichtlicher sind die Aussteller. Hier schätzten 92,3 Prozent die wirt­schaftliche Lage als gut bis sehr gut ein. Zudem gaben 83,8 Prozent der Firmen an, auch in zwei Jahren auf der IFH/Intherm auszustellen, die vom 5. bis 8. April 2016 in Nürnberg stattfindet.

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