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ARGE RFIDimBau auf Tour: Zukunftsorientierte Bautechnik zum Ausprobieren

(5.5.2014) Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) RFIDimBau, ein Zusammenschluss des Ins­tituts für Numerische Methoden und Informatik im Bauwesen der Technischen Univer­sität Darmstadt, des Lehr- und Forschungsgebietes Baubetrieb und Bauwirtschaft der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Professur für Bauverfahrenstechnik der Technischen Universität Dresden forscht seit 2006. Sie befasst sich mit dem Erfassen, Kontrollieren, Steuern und Dokumentieren von bauwerksbezogenen Prozessen mittels der RFID-Technik (Radio Frequency Identification: RFID) in Kombination mit digitalen Gebäudemodellen (Building Information Model: BIM).


Bild aus dem Beitrag „Paschal führt RFID-Transpondertechnik bei Betonschalungen ein“ vom 16.5.2007

Im Verlauf des Projekts entwickelte die ARGE RFIDimBau eine Vielzahl von Beispiel-An­wendungen, die nun in einem Container, dem Demonstrationsmodul, an verschiedenen Standorten in Deutschland zum Anfassen und Ausprobieren vorgestellt werden sollen.

Das Demonstrationsmodul verspricht vor allem zukunftsorientierten Unternehmen neue Einblicke und Ideen, wie die eigene Planung, die Prozesse auf der Baustelle oder Tä­tigkeiten des Facility Managements mittels RFID sowie BIM verbessert werden können.

Darüber hinaus gehören auch Studierende, Auszubildende, Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger oder junge Menschen, die noch nach „ihrem“ Beruf suchen, zur Ziel­gruppe. „Wir wollen zeigen: ,Das Bauwesen ist eine tolle Sache, und so wird die Zu­kunft der Baubranche aussehen‘“, sagt Uwe Zwinger vom Institut für Numerische Me­thoden und Informatik im Bauwesen der TU Darmstadt.

Anwendungen zum Anfassen und Ausprobieren

Das Demonstrationsmodul soll bis Ende 2014 in verschiedenen Städten an zentralen Orten oder auf dem Gelände dort ansässiger Unternehmen und Ausbildungsstätten zu Gast sein. Wer es betritt, kann an einer Technikwand erproben, wie RFID-Transpon­der in Kombination mit unterschiedlichen Materialien reagieren und welche Technik für welchen Anwendungsfall geeignet ist.

An einem Tablet-PC erleben Besucherinnen und Besucher, wie RFID-Funkchips beim Einbau von Baumaterial genutzt werden können. Ein digitales Bautagebuch zeigt, wie sich digitale Informationen über einen Bauablauf sammeln und nutzen lassen. Auch ein Wartungs- und Ortungssystem kann ausgetestet werden und mittels einer Datenbrille können Interessierte in einer virtuellen Welt die Feuerwehr beim Löschen eines Gebäu­debrandes unterstützen.

Die RFID-Technologie kommt auch beim Arbeitsschutz zum Einsatz, wie eine weitere Station im Container zeigt. An einem Portal wird anhand von RFID-Chips in der Klei­dung und der Schutzausrüstung geprüft, ob der Mitarbeiter alles dabei hat, was er in einem bestimmten Bereich einer Baustelle braucht. Fehlt etwas, wird der Zutritt ver­weigert.

Die Beispiel-Anwendungen im Demonstrationsmodul der ARGE RFIDimBau wurden so­wohl für Berufseinsteiger als auch für Branchenkenner konzipiert und bieten eine Viel­zahl interessanter Einblicke: „In diesen Technologien steckt enormes Potenzial, das für die Baubranche große Vorteile bietet“, so Steffi Wagner, Projektmitarbeiterin der Professur für Bauverfahrenstechnik der TU Dresden.

Das Demonstrationsmodul kann gebucht werden E-Mail an Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus von der Bergischen Universität Wuppertal, Lehr- und For­schungsgebiet Baubetrieb und Bauwirtschaft.

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