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Jurypreis „Lichtdesigner des Jahres 2014“ ging an podpod design

Iris Podgorschek
Iris Podgorschek
  
Michael Podgorschek
Michael Podgorschek

(16.5.2014; Lichtdesign-Preis 2014) Zum Lichtdesigner des Jahres 2014 kürte die Jury des Deutschen Lichtdesignpreises, der in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben wurde, das Wie­ner Büro podpod design. Mit den Beleuchtungskonzepten für das Amalienbad und das Stadtpalais Liechtenstein, beide in der österreichischen Hauptstadt, konnte sich das Planungs­büro in der Gesamtwertung an der Spitze der in zehn Kate­gorien nominierten Projekte behaupten - und zwar in den Ka­tegorien ...

  • „Öffentliche Bereiche / Innenraum“ und
  • „Museen“.

„Die Beleuchtungskonzepte treffen die Intention des Wettbe­werbes mitten ins Herz“, sagte Markus Helle, einer der Juroren und Verleger der Fachzeitschrift Highlight. „Das Amalienbad ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass man einen Raum mit Licht wesentlich aufwerten kann, ohne besonders aufwändige bau­liche Maßnahmen zu ergreifen. Licht ist ein wesentliches Modul der gebauten Umwelt und vermag die Architektur zu unterstüt­­zen, wenn es professionell eingesetzt wird.“

podpod design: Verschmelzung von Licht und Architektur

Das Wiener Lichtplanungsbüro podpod design, das heute fünf Mitarbeiter beschäftigt, wurde 1994 von Iris und Michael Pod­gorschek, Absolventen der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, Meisterklasse Industrial Design, gegründet. Seit Ende der 1990er Jahre hat sich das Geschwisterpaar auf Lighting Design spezialisiert.

Das Spektrum von podpod design umfasst Beleuchtungskonzepte für den öffentlichen Raum sowie für den Innen- und Außenbereich, Fassadenbeleuchtung und Produktde­sign von Leuchten.

„Das Lichtplanungsbüro kombiniert sein fundiertes technisches Know-How mit künstle­rischem Feingefühl und betont stets die Charakteristika der Gebäude, indem es Licht und Architektur zu einer Einheit verschmelzen lässt,“ lobt die Jury. Ein Spezialgebiet ist die Lichtplanung für historische Architektur mit der Herausforderung, die techni­schen Anforderungen mit dem Denkmalschutz in Einklang zu bringen. Für Projekte der modernen Architektur entwickelt podpod design in enger Zusammenarbeit mit den Ar­chitekten eine Lichtvision.

Neben den Gewinner-Projekten beim Deutschen Lichtdesign-Preis 2014 realisierte podpod design u.a. ...

  • die Fassadenbeleuchtung der Wiener Staatsoper und des Landestheaters Salzburg,
  • die Fassaden- und Passagenbeleuchtung des Palais Ferstl,
  • Beleuchtungskonzepte für die historischen Bereiche im Park Hyatt Vienna (Signa),
  • die Bahnsteigüberdachung des Bahnhofs Graz (ÖBB),
  • die Kammerspiele in Wien und
  • den koreanischen One Ocean Pavillon Yesou der Expo 2012.

Für die österreichische Hauptstadt entwickelte das Büro zudem den Masterplan Licht für Wien. Auch das Leuchtendesign der Seilhängeleuchte Urban Sky von Philips wurde von podpod design entwickelt.

Die weiteren Lichtdesign-Preise 2014 gingen an ...

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