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MMFA-Verband wächst auf 30 Mitglieder; MMFA-Seminar am 16. September

(22.5.2014) Rund 40 Branchenteilnehmer trafen sich am 29. und 30. April in Berlin zur zweiten Ordentlichen Mitgliederversammlung des MMFA - Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge e.V.. Als neues ordentliches Mitglied konnte zu diesem Anlass der Fußbodenhersteller Unilin (Belgien) begrüßt werden. Als Fördermitglieder neu dabei sind das IHD Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH sowie das TFI Institut für Bodensysteme  an der RWTH Aachen e.V.. Der MMFA hat damit aktuell 30 Mitglieder.


„Mit Stand von April sind nun 15 europäische Fußbodenhersteller als ordentliche Mit­glieder, 13 Zuliefererfirmen als außerordentliche Mitglieder sowie zwei Wissenschafts­institute als Fördermitglieder im MMFA organisiert. Wir nehmen natürlich gern weitere Akteure in unseren Reihen auf“, fasst der MMFA-Vorstandsvorsitzende Matthias Wind­möller zusammen.

Vorstand neu gewählt

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen des MMFA wurde Matthias Windmöller (Wind­möller Flooring) als Vorsitzender des Vorstands im Amt bestätigt. Der zweite Vorsit­zende Edwin Lingg (Li&Co) trat in Berlin nicht mehr an, als Experte will er den MMFA jedoch weiterhin tatkräftig unterstützen. Als Linggs Nachfolger im Amt wählten die MMFA-Mitglieder in Abwesenheit Volker Kettler (Meisterwerke Schulte), der bislang als weiteres Mitglied zum Vorstand gehörte. Kettlers Posten hat nach dem Mitglieds­votum nun Sebastian Wendel (Akzenta) übernommen. Peter Hamberger (Hamberger) bleibt Schatzmeister des Verbands.

Vorsitzender Matthias Windmöller (Mitte), stellvertretender Vorsitzender Edwin Lingg (rechts) und Geschäftsführer Peter H. Meyer (links)
Vorsitzender Matthias Windmöller (Mitte), stellvertretender Vorsitzender Edwin Lingg (rechts) und Geschäftsführer Peter H. Meyer (links) (Bild vergrößern)

MMFA-Seminar am 16. September

Um die neuen Multilayer-Fußbodenprodukte als eigenständige Gattung erfolgreich am Markt zu etablieren, müssen Bodenleger, Handel und Experten die innovativen Produk­te der jungen Branche besser kennenlernen und ihre Besonderheiten verstehen. Am 16. September 2014 will der MMFA deshalb gemeinsam mit dem IFR (Institut für Fuß­boden- und Raumausstattung) und dem ZVR (Zentralverband Raum und Ausstattung) als ide­ellen Träger ein ganztägiges Weiterbildungsseminar in Köln anbieten. Zielgruppe sind ...

Bei genügend starker Nachfrage sollen in Folge weitere Seminare – auch im europäi­schen Ausland – veranstaltet werden.

Das komplette Fußbodensystem steht im Fokus

Der erste Tag der Mitgliederversammlung bot den Teilnehmern ein Fachvortragspro­gramm mit ausführlichen Informationen zu den Themen „Produktkennzeichnung“ (Dirk Borchert, TÜV Rheinland) sowie „Kunststoffauswahl für PVC-Fußbodenbeläge“ (Didier Naert, ExxonMobil). Am zweiten Tag trafen sich die beiden MMFA-Arbeitskreise „Tech­nik“ und „Marktentwicklung“ erneut zu einer gemeinsamen Sitzung.

Beim Thema Technik ging es zunächst um den Status der europäischen Normentwick­lung: Die „prEN 16511“ wurde Anfang des Jahres positiv abgestimmt und soll in Kürze als „EN 16511“ in Kraft treten.

Dem MMFA ist offenbar wichtig, dass in seinem technischen Arbeitsprogramm der Bo­denbelag im kompletten Systemzusammenhang betrachtet wird. Denn nur durch die richtige Kombination von Unterboden, Unterlagsmaterial und mehrschichtig modularem Fußbodenbelag schöpfe das Fußbodensystem seine volle Leistungsfähigkeit aus und die Lebensdauer werde erhöht. Der MMFA plant ein eigenes Technisches Merkblatt zum Thema, das derzeit in der MMFA-Arbeitsgruppe „Unterlagen“ erstellt wird. Gert Bauerfeind (Selit) konnte den Mitgliedern in Berlin dazu einen ersten Entwurf präsen­tieren. Auch die Aspekte Verlegung, Reinigung und Pflege stehen auf der Agenda des MMFA. Der Verband will nach entsprechenden Vorarbeiten konkrete Verarbeitungs­empfehlungen für Unterlagsmaterialien herausgeben.

Der Arbeitskreis „Marketing“ befasst sich mit dem zweiten großen MMFA-Schwer­punkt: der quartalsmäßigen Erhebung von MMFA-Absatzstatistiken nach Regionen und Ländern. Erfasst werden hier die Absatzmengen von schwimmend verlegten, modula­ren Fußböden, welche die Mitgliedshersteller in drei Produktkategorien absetzen:

  • Klasse 1: Polymer-Deckschicht auf HDF-Träger,
  • Klasse 2: Polymer-Deckschicht auf anderen Trägermaterialien sowie
  • Klasse 3: alle Produkte, die nicht unter Klasse 1 oder 2 oder andere externe Normen fallen, also zum Beispiel Sonderprodukte mit Mischaufbauten.

In Klasse 3 durfte aufgrund kartellrechtlicher Vorschriften (mindestens fünf meldende Firmen) bislang noch keine Publikation der Zahlen stattfinden. Bereits zur Domotex 2014 hatte der MMFA aber erste Statistiken für die Klassen 1 und 2 vorgestellt, die sich auf die Quartale eins bis vier des Jahres 2012 und die Quartale eins bis drei des Jahres 2013 bezogen. Diese Zahlen lieferten aufgrund der kleineren Datenbasis erste Richtwerte. Wegen des erfreulichen Mitgliederzuwachses werden derzeit die Erhebun­gen der MMFA-Absatzzahlen rückwirkend bis 2012 aktualisiert.

Angesichts des vielen anstehenden Aufgaben wollen sich die Mitglieder des MMFA schon im Herbst wieder in großer Runde treffen: Am 30. September und 1. Oktober 2014 findet die nächste Ordentliche Mitgliederversammlung in Frankfurt statt. Die kommende Frühjahrs-Sitzung ist für den 20. und 21. April 2015 geplant.

Weitere Informationen zu MMFA-Böden können per E-Mail an MMFA angefordert werden.

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