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DLW Sports Linoleum bringt Farbe in die Dreifeldsporthalle Hamburg Bergedorf

(23.5.2014; Projektbericht) Mit mehr als 1.500 Schülern ist die Stadtteilschule Ham­burg Bergedorf eine der größten Schulen der Hansestadt. Nachdem die Sporthalle bei einem Brand 2009 stark beschädigt und abgerissen wurde, entstand nach den Plänen von BKS Architekten-Hamburg eine moderne Dreifeldhalle, an die sich ein Kulturraum für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen anschließt. Der Neubau und die ein- bis dreigeschossigen Flachdachbauten der Schule aus den siebziger Jahren bilden nun ge­meinsam ein bauliches Ensemble, in dessen Mitte ein zentraler Schulhof entstanden ist (siehe auch Google-Maps).


alle Fotos: Ralf Buscher/Armstrong (Bild vergrößern)

BKS Architekten planten das neue Gebäude als ein- bzw. zwei­geschossigen Baukörper. Die in ihrem Relief unregelmäßig ge­mauerte Klinkerfassade erinnert an die regionale Backsteinar­chitektur. Dabei kontrastiert der dunkle kohlegebrannte Klinker mit den flächenbündig integrierten Verglasungen. „Durch das Zusammenspiel der Detailreduktion sowie präzise gesetzten, asymmetrischen Glasflächen entsteht der eigenständige Ge­bäudecharakter“, erklärt Projektleiter Henning Scheid von BKS Architekten. „Dieser unterstreicht die Nutzung und macht neu­gierig auf sein Inneres.“

Und diese Neugier wird belohnt, denn im Inneren dominiert Far­be: Kräftig leuchtendes Grün, Blau und Rot stehen für Lebens­freude und Dynamik. Ein gemeinsamer behindertengerechter Eingang erschließt Sporthalle und Kulturraum. Sie lassen sich für größere Veranstaltungen zusammenschließen, aber auch getrennt nutzen. Eine massive Stahlbeton- und Mauerwerks­konstruktion trägt die Dachkonstruktion aus Holzleimbindern und Trapezblech. Der Kul­turraum ist lichtdurchflutet und hell, in Schwarz und Weiß gehalten, akzentuiert wird er durch weinrote, akustisch wirksame Samtvorhänge. Die Flure sind in frisches Grün getaucht, die Umkleidekabinen in kräftiges Blau.


Die Sporthalle wird blendfrei mit Tageslicht beleuchtet durch transluzente Fensterbän­der im oberen Drittel der Längsseiten. Direkt dahinter liegen halboffene Zuschauerga­lerien, die sich ebenfalls über die gesamte Spielfeldlänge erstrecken. Die Halle lässt sich variabel nutzen, sowohl als ein großes Wettkampf-Spielfeld, als auch - dank Trennvorhängen - aufgeteilt in drei separate kleinere Trainingsbereiche. Sie besitzt Prallwände aus Eichenholz und einen roten Linoleum Sportboden. „Wir haben uns für Linodur Sport in ,lava red“ entschieden, wegen des warmen Rottons, der zusammen mit der Holzverkleidung am besten zu der von uns gewünschten Raumstimmung pass­te“, erklärt Henning Scheid.

1.470 m² des Sportlinoleums von DLW Sports wurden in der Halle auf einer speziellen Unterkonstruktion verlegt. Der Trockenunterbau besteht aus einer Feuchtigkeitsab­dichtung, einer Nivellierschüttung und einer Dämmung. Der so entstandene flächen­elastische Boden soll bereits auf geringe Belastungen reagieren können - beispiels­weise von Kindern. Er dämpft so Stöße ab und schont damit die Gelenke der jungen Sportler.

Linodur - weltweit wurden bereits mehr als 10 Millionen Qua­dratmeter von dem Sportbelag verlegt - ist laut Armstrong durch seine Dicke von 4 mm besonders robust und strapazier­fähig. So könnten auch eine Bestuhlung bei Kulturveranstal­tungen und Pfennigabsätze dem homogenen Belag nichts an­haben. Seine griffige Oberfläche soll Sportlern wiederum in jeder Spielsituation festen Halt geben. Die zarte Musterung, die so genannte Moirierung, mache Linodur Sport zudem un­empfindlich - zumal Verstrichungen beim Abrieb von Sport­schuhen wenig auffallen.

Von Haus aus verfügt Linoleum über eine bakteriostatische Wirkung, die Hygiene wird so auf natürliche Weise gefördert. Sportlinoleum ist übrigens der einzige elastische Sportbelag aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen und ausge­zeichnet mit dem Blauen Engel. Alle Sportbodenbeläge pro­duziert DLW Sports ausschließlich in Deutschland.

Weitere Informationen zu Sportbelägen wie Linodur können per E-Mail an DLW Sports angefordert werden. 

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