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Schwingungsisolierung bei der MFPA Leipzig mit 5 cm dicken Elastomermatten

(3.7.2014) Die Gesellschaft für Materialforschung und Prü­fungsanstalt für das Bauwesen mbH (MFPA Leipzig GmbH) verfügt über einen neuen Hallraum. Um korrekte Resultate bei der Durchführung von Messungen garantieren zu kön­nen, entschieden sich Planer und Bauherr, zur Entkopplung des Hallraums schwingungsisolierende Elastomermatten von BSW einzusetzen.

Die MFPA Leipzig GmbH ist ein unabhängiges Unternehmen, das für Hersteller, Planer, Ausführende, Bauherren und Gut­achter Untersuchungen und Bewertungen auf allen Gebie­ten des Bauwesens durchführt. In den sechs technischen Geschäftsfeldern ...

  • Werkstoffe im Bauwesen,
  • Tragwerke und Konstruktionen,
  • Baulicher Brandschutz,
  • Bauphysik,
  • Tiefbau sowie
  • Forschung, Entwicklung und Modellierung

... werden von Ingenieuren und wissenschaftlichen Mitarbeitern mechanische, physi­kalische und chemische Prüfungen von Baustoffen und Bauprodukten realisiert.

Konstruktion des normgerechten Hallraums

Das national und international tätige Unternehmen verfügt als anerkannte akkreditier­te und notifizierte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle (PÜZ-Stelle nach LBO und BauPVO) nun über einen hochmodernen Hallraum zum Messen ...

  • des Schallleistungspegels von Schallquellen oder
  • des Absorptionsgrades von Schallabsorbern.

Der Hallraum erfüllt die Anforderungen von DIN EN ISO 354:2003. Er wurde als Raum-in-Raum-Konstruktion gebaut, d. h. der Baukörper befindet sich, schwingungstech­nisch entkoppelt und mit eigener Bodenplatte, in einer der zahlreichen Hallen der MFPA Leipzig GmbH:

Wände und Decke bestehen aus 25 cm geschlossenporigem, schallhartem Stahlbeton, so dass keine Schallenergie absorbiert werden kann, der Schall also nahezu vollstän­dig reflektiert wird (Nachhallzeit ≥ 10 s bei 100 Hz). Der Hallraum hat ein Volumen von über 200 m³ und ist über eine große Schallschutz-Doppeltür ebenerdig erreichbar. Zur Erhöhung der Diffusität sind gekrümmte Diffusoren im Raum unregelmäßig aufgehängt. Die Messtechnik, mit Ausnahme der Mikrofone, befindet sich zur Vermeidung schall­schluckender Wirkungen in einem durch eine vollständige Fuge vom Hallraum getrenn­ten Nebenraum.

Schallentkopplung durch Regupol PL

Die schwingungsisolierende Entkopplung des Hallraumes von angrenzenden Bauteilen des Gebäudes spielt eine wesentliche Rolle für exakte Messergebnisse. Deshalb wur­de die 30 cm dicke Stahlbetonbodenplatte gegenüber der 30-cm-Bodenplatte des Gebäudes durch 5 cm dicke Regupol PL Elastomermatten getrennt. Durch die hori­zontale Entkopplung mit Hilfe des weichen Elastomers sowie die massive Bauweise des Hallraums soll sichergestellt werden, dass eine Beeinträchtigung der Messungen durch jegliche äußere Schallquellen vermieden wird. Nach der Stoß-an-Stoß-Verle­gung der 1.000 x 500 mm großen Matten erfolgte die Verklebung mit Klebeband und abschließende Abdeckung mit zwei PE-Folien. Die PE-Folien verhindern ein Eindringen des Betons in die porige Struktur des Regupol und somit die Bildung von möglichen Schallbrücken und der damit verbundenen Körperschallübertragung.

Regupol PL hat sich in Jahrzehnten als geeignetes Material zur schwingungstechni­schen Bauteilentkopplung etabliert - dazu haben beigetragen ...

  • die tieffrequente Abstimmbarkeit,
  • die hohe Tragfähigkeit von bis zu 10.000 kg/m²,
  • das hohes Rückstellvermögen und
  • die Verwendbarkeit im Temperaturbereich zwischen -20 bis +80 °C

Weitere Informationen zur Schwingungsisolierung durch Regupol PL können per E-Mail an BSW angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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