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Systemlösungen für seniorengerechte und barrierefreie Sanitärräume à la Mepa

(15.7.2014) Barrierefreies Bauen im öffentlichen und privaten Bereich besitzt einen immer größer werdenden Stellenwert. Insbesondere beim privaten Bad bedeutet dies aber auch, schon von vornherein auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und das Bad so zu planen, dass eine barrierefreie oder zumindest seniorengerechte Nach- oder Umrüs­tung ohne großen Aufwand erfolgen kann. Für den Installationsbereich sind dabei fol­gende Normen und Richtlinien anzuwenden:


Zu den Unternehmen, die Planer und Installateure mit einem breiten Produktangebot seniorengerechter und barrierefreier Systemlösungen unterstützen, gehört unter an­derem die MEPA – Pauli und Menden:

WC-Lösungen

Die erwähnten DIN-Normen schreiben z.B. vor, dass der Nut­zer eines WCs die Spülung ohne Veränderung seiner Sitzposi­tion mit der Hand oder dem Arm bedienen kann. Hierzu ist auf jeder Seite ein mit mindestens 100 kg belastbarer, klappbarer Stützgriff mit integrierter Technik zur Spülauslösung erforder­lich.

Bei der Vorwandinstallation beziehungsweise Installation vor oder in einer Ständerleichtbauwand bietet MEPA in diesem Zusammenhang zur fachgerechten Montage nach DIN 18040 das „VariVIT WC-Element Barrierefrei“ mit vormontiertem UP-Spülkasten „Sanicontrol A31“ an. Eine integrierte Schicht­holzplatte sorgt dafür, dass links oder rechts vom Montage­element ein handelsüblicher Stützklappgriff vorschriftsmä­ßig angebracht werden kann. Mit einem ebenfalls von MEPA lieferbaren Anbauelement kann auch die zweite Seite zur An­bringung eines Stützklappgriffs vorbereitet werden.

MEPA hat obendrein gleich mehrere WC-Steuerungen im Programm, die den beiden DIN-Normen Rechnung tragen und in ihrer Summe vielseitig einsetzbar sind, so dass für jede Bausituation eine maßgeschneiderte Lösung vorhanden ist. Die Steuerungen stehen mit kabelloser Funkübertragungstechnik und mit E-Taster zur Verfügung und sind nicht nur als Netzversion für Neuinstallationen erhältlich, sondern auch mit Bat­teriebetrieb.

Bei der WC-Spülautomatik „Sanicontrol 1065“ mit kabelloser Funkübertagungstechnik erfolgt die Auslösung der Spülung per Knopfdruck an einem Funksender, der an jedem gängi­gen Stützklappgriff mit rundem oder ovalem Holmdurchmes­ser von 29 bis 35 mm befestigt werden kann. Der Funksen­der ist mit einer frei belegbaren zweiten Taste ausgestattet. Hierdurch bietet er die Möglichkeit einer weiteren Funktion, wie zum Beispiel die Auslösung eines Klingelsignals. Da diese WC-Spülautomatik mit einer Funkfrequenz arbeitet, die auch von HEWI und PBA verwendet wird, kann sie bei den Funksen­dern dieser beiden Unternehmen ebenfalls eingesetzt werden. Mit der Batterieversion dieser WC-Spülautomatik können be­reits vorhandene Griffe nachgerüstet werden, so dass eine Neu-Anschaffung von Griffen nicht erforderlich ist.

In Ergänzung dazu ist zudem die barrierefreie WC-Spülautomatik „Sanicontrol 1061“ mit elektronischer Spülauslösung per E-Taster erhältlich. Der E-Taster kann sowohl im Stützklappgriff als auch in der Wand oder im Fußboden eingebaut sein. DIN-kom­form lässt sich die Spülung bei allen Varianten auch manuell über die Betätigungs­platte auslösen.

Mit dem „VariVIT Hub WC“ hat MEPA darüber hinaus ein flexibles Vorwandelement für ältere Nutzer im Programm, das eine stufenlose Höhenverstellbarkeit um 70 mm ganz ohne Fliesenbeschädigung auch nach der Fertigmontage ermöglicht. Eine dem Alter beziehungsweise Mobilitätsgrad entsprechende Sitzposition kann hierdurch je­derzeit eingestellt werden. Für WC-Keramiken mit 700 mm Ausladung bietet MEPA zudem ein spezielles Zubehör-Set an, mit dem das „Hub-WC“ barrierefrei vor einer Massivwand montiert werden kann.

Wer sich für das „Hub-WC“ oder die barrierefreien WC-Steuerungen von MEPA ent­scheidet, muss auf attraktives Design nicht verzichten. Alle Produkte können mit den gleichen Betätigungsplatten eingesetzt werden, die MEPA auch bei Standardanwen­dungen mit dem Spülkasten „Sanicontrol A31“ anbietet.

Waschtisch-Lösungen

Neben einem speziellen „VariVIT“-Montageelement, das mit einem Stützklappgriff-Ele­ment erweitert werden kann, hat MEPA insgesamt vier berührungslose Waschtisch-Ar­maturen im Programm. Die entsprechenden Produkte, wie zum Beispiel „Saniline Style“, sind mit Temperaturbegrenzern zum Schutz vor Verbrühungen ausgestattet und erfül­len ebenfalls die Anforderungen der DIN 18040.

Systeme für bodengleiche Duschen

Bodengleiche Duschen bieten einen schwellenlosen Duschkomfort. Nicht nur für Roll­stuhlfahrer, sondern auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität sind sie unver­zichtbar. Längst vorbei sind aber die Zeiten, als eine bodengleiche Dusche noch wie eine Krankenhausdusche aussah. Moderne Systeme bieten nahezu unbegrenzte Ge­staltungsfreiheit und ermöglichen eine durchgehend einheitliche Befliesung, wodurch der Duschbereich optisch fließend in den Raum integriert ist, was das Bad größer wir­ken lässt.


Hinsichtlich der Größe eines seniorengerechten oder barrierefreien Duschplatzes gilt es einiges zu beachten:

  • Während für Senioren und Gehandicapte Abmessungen von 120 x 120 cm emp­fohlen werden,
  • schreibt die DIN 18040 für Duschen, die für Rollstuhlfahrer vorgesehen sind, ein Mindestmaß von 150 x 150 cm vor.

MEPA bietet ein breites Produktprogramm zur Ausführung bodengleicher Duschen für Senioren und Behinderte, das nahezu jedem Bedarf und jeder Bausituation Rechnung trägt. Neben der MEPA-Duschrinne zur Bodenmontage und der zur Wandmontage im Estrich ab einer Einbauhöhe von 80 mm einsetzbaren „TersoSLIM“-Duschrinne gehört als Highlight auch die innovative „TersoWALL“-Duschrinne dazu. Diese mit dem Plus x Award 2011 gleich mehrfach ausgezeichneten Duschrinne wartet mit einem besonde­ren Vorteil auf: Die gesamte Technik wird komfortabel in der Wand untergebracht, so dass die Bodenfliesen durch nichts unterbrochen werden - siehe u.a. Baulinks-Beitrag „Passiv und aktiv: neue „TersoWALL“-Duschrinnen für schwierige Einbausituationen“ vom 26.4.2013.

Die wandintegrierte „TersoWALL“-Duschrinne erfüllt sämtliche Anforderungen der DIN-Norm 18040-2, die als Grundlage für die Planung und Installation barrierefreier Sanitär­räume in nicht öffentlich zugänglichen Gebäuden etabliert wurde.

Weitere Informationen zu Systemlösungen für seniorengerechte und barrierefreie Sanitärräume können per E-Mail an MEPA angefordert werden.

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