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„Evacuator“ als letzter Ausweg aus brennenden und bis zu 300 m hohen Gebäuden

(5.9.2014) Bewohner und Angestellte in Hochhäusern sind im Falle eines Feuers häu­fig gefangen. Der neu entwickelte Evacuator bietet einen letzten Ausweg, über den sie sich an einem Stahlkabel an der Außenseite des Gebäudes herablassen können.


Die niederländischen Entwickler Eugene Verstegen und Joris Veeger hatten die Idee, als sie Menschen aus den Twin Towers in New York zu Tode stürzen sahen. „Wenn man in dieser Höhe lebt oder arbeitet, muss man jederzeit in der Lage sein, nach draußen zu gelangen. Wir können Menschen auf den Mond bringen. Warum aber gibt es keine einfache Lösung für die Evakuierung aus großen Höhen?“ fragten sie sich.

Zusammen mit einem Ingenieursbüro entwickelten sie eine feuerfeste Stahlwinde, die jederzeit einsatzfähig bleibt, selbst bei einem Stromausfall. Mit dem Gerät können sich vier Personen auf einmal 50, 140 oder 300 Meter nach unten lassen. Sie bewegen sich automatisch in einem Sicherheitsgeschirr an einem Stahlkabel mit einer Geschwindig­keit von 1 Meter pro Sekunde. „Was der Airbag für Fahrzeuge ist, ist der Evacuator für Hochhäuser. Mit dieser Technologie können wir in 99 Prozent aller Hochhäuser die­ser Welt Leben retten“, verspricht Verstegen.

Der Evacuator wurde in den Niederlanden entwickelt, getestet und hergestellt und von der deutschen Prüfstelle DEKRA geprüft; er verfügt über die EN341-Zertifizierung für 33 europäische Länder.

Weitere Informationen können per E-Mail an Evacuator angefordert werden.

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