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Bauindustrie will Digitalisierung am Bau beschleunigen und kündigt BIM-Plattform an

(13.10.2014) „Wir müssen die Digitalisierung des Bauens beschleunigen, um Großpro­jekte schneller, sicherer und risikoärmer zu realisieren. Dazu ist die Implementierung von Building-Information-Modeling (BIM)-Prozessen ein sehr wichtiges Element. Es ist höchste Zeit, die Effizienzpotenziale dieser Innovation zu nutzen und die Prozesse in der Wertschöpfungskette Bau darauf auszurichten.“ Mit diesem Appell richtete sich Prof. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, im Vorfeld der 4. Sitzung der Reformkommission „Bau von Großprojekten“ heute (13.10.) in Berlin an alle Baubeteiligten. Bauer kündigte hierzu für November die Gründung der Plattform „Digitales Bauen, Planen und Betreiben“ an, die sein Verband mit vielen Part­nerverbänden der Wertschöpfungskette Bau, insbesondere den Planern, Architekten und dem Baugewerbe sowie der Initiative buildingSMART angeschoben hat.

Systematisches Risikomanagement entwickeln

Auch beim Risikomanagement bei Großprojekten sieht Bauer erste positive Ansätze. „Die jetzt zu diskutierenden Lösungsansätze, wie u.a. die verbindliche Einführung eines systematischen Risikomanagements zur Identifizierung und Analyse einzelner Risiken, die Selbstverpflichtung der öffentlichen Auftraggeber, ohne ein projektspezi­fisches Risikomanagement keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung zu stellen sowie die verpflichtende Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen weisen in die richtige Richtung, müssen aber noch auf ihre Praxistauglichkeit geprüft werden,“ er­läuterte Bauer. Konkret schlägt er die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Bundesfinanz- und -verkehrsministerium vor, damit ressortübergreifende Vorschläge zügiger realisiert werden können.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erklärte auf der vierten Sitzung der Re­formkommission „Großprojekte“ unter seiner Leitung: „Kein Bauprojekt ist ohne Risi­ken. Sie sind aber beherrschbar, wenn sie frühzeitig identifiziert und systematisch ge­managt werden. Mögliche Risiken wie zum Beispiel Klagen gegen ein Projekt und damit verbundene Verzögerungen, geologische Besonderheiten und damit verbundener Auf­wand für Alternativplanungen oder die Risiken innovativer, unerprobter Technik müs­sen über die gesamte Dauer des Projekts solide in die Planung einbezogen werden. Durch Risikopuffer und professionelles Risikomanagement können Kosten- und Zeitplä­ne verlässlicher eingehalten werden. Wir werden bei größeren Projekten der Verkehrs­infrastruktur künftig moderne Risikomanagementmethoden anwenden.“

Vier Pilotprojekte zur BIM-Auslotung

Mit Blick auf digitale Planungsmethoden führte der Minister aus: „Große Bauprojekte werden immer komplexer. Die Anforderungen an technische Qualität, Umweltschutz und Bürgerbeteiligung steigen. Modernstes, digitales Bauen kann helfen, Kosten- und Zeitpläne im Griff zu behalten. Mit vier Pilotprojekten testen wir die Potenziale der Digitalisierung jetzt in der Praxis und werten die Erfahrungen wissenschaftlich aus.“

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