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Optimistische Stimmung auf der glasstec 2014


  

(26.10.2014) Nach schwierigen Zeiten für weite Teile der Glas­branche sind nun glasklare Signale für eine positive Marktent­wicklung spürbar - das lassen zumindest Rückmeldungen der insgesamt 1.217 Aussteller der glasstec 2014 erwarten. Auch die rund 43.000 Fachbesucher zeigten sich zufrieden.

Die glasstec lockt alle zwei Jahre Fachleute aus den Bereichen Maschinenbau, Glas­herstellung, -bearbeitung und -veredelung, Handwerk, Architektur/Bau sowie Fens­ter/Fassade und Solar nach Düsseldorf. Mehr als drei Viertel der Besucher sind Füh­rungskräfte aus dem mittleren und Top-Management. Der Anteil der Auslands-Gäste lag heuer bei etwa 60 Prozent.

Ultrahart und ultradünn - so wünscht man sich Glas. Dabei aber eben nicht spröde, sondern möglichst biegsam. Auf der glasstec 2014 zeigten Wissenschaftler u.a. eindrucksvoll, was Glas so alles kann und wie beispielsweise Smartphone-Glas bei Gebäuden zur Anwendung kommt. (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

„Dem deutschen Glaserhandwerk geht es derzeit außerordentlich gut.“

Martin Gutmann, Präsident der glasstec 2014 und Bundesinnungsmeister des Glaser­handwerks, zeigte sich mit dem Blick auf die diesjährigen Zahlen zufrieden: „Ich freue mich sehr, dass zur glasstec 2014 positive Signale aus den Bereichen Maschinenbau und Glasindustrie wahrzunehmen waren. Dem deutschen Glaserhandwerk geht es derzeit außerordentlich gut. Unsere Angebote zur glasstec im Zentrum Handwerk mit der neuen Glasveredler-Arena und den Mitmachstationen im ebenfalls neuen Bereich Handwerk LIVE sind sehr gut angenommen worden. Zusammen mit den etablierten Themen Autoglass Arena und glass art bieten wir für alle Bereiche des Handwerks ein einzigartiges Programm und sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf.“

Und Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, resümiert: „Das Wichtigste für uns als Veranstalter der glasstec ist, dass unsere Kunden zufrieden sind, denn das ist die Grundlage für eine nachhaltig positive Entwicklung der Veran­staltung zum Vorteil aller Beteiligten. Diesem Anspruch sind wir 2014 wieder gerecht geworden und haben so die Rolle der glasstec als weltweit bedeutendstem interna­tionalen Treffpunkt mit deutlicher Signalwirkung für die gesamte Glasbranche erneut bestätigt.“

Glas der Zukunft

Das umfangreiche Rahmenprogamm der glasstec, das in diesem Jahr nochmals erwei­tert worden war, kam bei den Besuchern ebenfalls sehr gut an. Besonders die Son­derschau „glass technology live“ (gtl) in Halle 11, die von Prof. Stefan Behling und seinem Team des Instituts für Baukonstruktion der Universität Stuttgart organisiert wurde, war erneut Pflichtstation für viele Besucher.

Dort waren unter dem Motto „Intelligentes Glas“ Produkte der näheren Glaszukunft zu sehen. Laut Ansicht der Fachleute sind die Top-Themen der kommenden drei bis fünf Jahre ...

  • Displayglas/technische Glasanwendungen,
  • Glasdruck/-beschichtung sowie
  • Dünnglas.

Ein besonderer Eye-Catcher der Sonderschau war eine im keramischen Digitaldruck­verfahren veredelte Scheibe in den Abmessungen 3,20 x 14 Meter (von Sedak):

(Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Außerdem waren zahlreiche Fassaden-Mock-Ups, beispielsweise mit außergewöhnli­chen Geometrien, faszinierender optischer Wirkung oder herausragenden Dämmeigen­schaften beispielsweise durch den Einsatz von 4-fach Isolierglas Publikumsmagneten.

Konferenzprogramm gut besucht

Das Angebot der drei Konferenzen „Solar meets Glass“, „engineered transparency“ und dem „Architekturkongress“ kamen bei den Delegierten dem Vernehmen nach sehr gut an. Bereits am Vortag der Messe trafen sich Experten der Solar- und Glasbranche zur Diskussion ihrer Schnittstellenthemen. Die zweitägige Konferenz war mit etwa 80 Teilnehmern angesichts der tiefen Krise in der Solarbranche vergleichsweise gut be­sucht. Am ersten und zweiten Tag der glasstec folgte die engineered transparency-Konferenz, die knapp über 200 Teilnehmer aus 23 Ländern nach Düsseldorf zog, um die neuesten Entwicklungen rund um das Thema konstruktiver Glasbau zu beleuch­ten. Der Architekturkongress am Messe-Mittwoch setzte schließlich mit etwa 280 Delegierten einen erfolgreichen Schlusspunkt.

Die nächste glasstec findet turnusgemäß in zwei Jahren vom 20. bis 23. September 2016 in Düsseldorf statt.

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