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EZB-Entscheid: Zinsen für Immobilienkredite auf Rekordtief

(7.12.2014) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung am 4.12. den Leitzinssatz bei 0,05 Prozent belassen und führt damit die Politik des billigen Geldes fort - so dass Immobilienkäufer weiterhin mit Hypothekenzinsen in einem neuen All­zeittief rechnen können. „Immobilienkäufer finden in den letzten Wochen des Jahres ausgezeichnete Bedingungen vor. Die Zinssätze für zehnjährige Immobilienkredite sind derzeit für rund 1,65 Prozent effektiv erhältlich“, bestätigt Michiel Goris, Vorstands­vorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinan­zierungen.

Bis zu 1,65% für 10, 1,97% für 15 und 2,34% für 20 Jahre

Laut Interhyp haben die Konjunkturkrise sowie das Dauerthema Deflationsangst die Zinsen Ende November auf ein neues Rekordtief gedrückt. Für eine Monatsrate von lediglich 1.000 Euro lässt sich aktuell ein Darlehen über knapp 330.000 Euro aufneh­men. Auch wer langfristige Planungssicherheit sucht, kann seinen Kredit für lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren zu historisch günstigen Konditionen festschrei­ben: Die Bestkonditionen für 15-jährige und 20-jährige Immobilienkredite liegen bei 1,97 Prozent bzw. 2,34 Prozent effektiv.

Entscheidend ist und bleibt, das niedrige Zinsniveau für eine entsprechend hohe Til­gungsleistung zu nutzen: „Wir raten unvermindert zu Anfangstilgungen von mindes­tens zwei, besser drei Prozent“, erklärt Goris.

Interhyp rechnet damit, dass die Finanzierungsbedingungen kurzfristig günstig blei­ben. Von Oktober auf November ist die Inflation in der Eurozone von 0,4 auf 0,3 Pro­zent gefallen – vor allem wegen des 30-prozentigen Preisrutsches beim Rohöl. Dieser könnte jedoch wie ein Konjunkturpaket wirken. Auch das Konsumklima hat sich laut GfK zum Jahresende leicht aufgehellt. Von einer europaweiten Trendwende zu spre­chen, wäre jedoch verfrüht.

In der wirtschaftlich instabilen Eurozone sieht Interhyp Deutschland trotz einiger Blessuren weiterhin als sicheren Hafen für Investoren. Deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe seien gefragt. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen sind gleich­wohl wegen der hohen Nachfrage auf 0,7 Prozent zurückgegangen. Auch die zehnjäh­rigen Pfandbriefrenditen sind weiter gesunken und liegen mit aktuell rund 1 Prozent historisch niedrig.

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