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Farbkonzept individualisiert und verbindet  generationsübergreifendes Wohnprojekt

(8.12.2014) „Wohnen am Meilenstein“ heißt ein neues Quartier im Bielefelder Stadt­teil Ummeln (siehe Google-Maps), bei dem sich auf einem 1,3 Hektar großen Gelände 59 Wohneinheiten um eine zentrale Grünanlage gruppieren (siehe auch Lageplan). Die Wohnungen verteilen sich auf sechs dreigeschossige Mehrfamilienhäuser und das Hauptgebäude - ebenfalls dreigeschossig, ergänzt um ein Staffelgeschoss. Mit ihren klaren kubischen Formen erinnern die Gebäude an die Bauhaus-Zeit. Ihren ganz eige­nen Charakter erhalten sie gleichwohl durch farbige Akzente an den Fassaden:


In der ersten Bauphase errichteten Hädrich Architekten & Ingenieure drei Häuser mit je sieben Eigentumswohnungen, die  zwischen 48 und 95 m² groß sind. Im zweiten Schritt entstand ein Mutter-Kind-Haus mit neun zwischen 30 und 52 m² großen Ap­partements. Hinzu kommen zwei weitere Häuser mit zwölf Eigentumswohnungen, ei­nem Café sowie einem Fitnessbereich mit Schwimmbad und Sauna.

Das Hauptgebäude des Elf-Millionen-Euro-Projekts bildet den Abschluss. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz sollen hier 37 Wohneinheiten (darunter eine Wohngruppe für acht Personen) für betreutes Wohnen angeboten werden können.

Alle Gebäude entstehen als Niedrigenergiebauten. Zum Ein­satz kommt jeweils ein polystyrolbasiertes Wärmedämm-Ver­bundsystem mit mineralischem Oberputz (StoTherm Vario).

Farbkonzept schafft Identität

Die Architektur des Quartiers zeichnet sich aus durch ihre klaren kubischen Formen und ihr identitätsstiftendes Farbkon­zept, das in Zusammenarbeit mit StoDesign entstand. An den im Westen gelegenen drei Häusern der ersten Bauphase boten sich Fensterfonds als charakteristisches Gestaltungsmerkmal an. Die teilweise einseitig, teilweise beidseitig ausgeweiteten Faschen, die auch man­che Fenster verbinden, lassen ein dynamisches Bild entstehen.


Durch unterschiedliche Farbakzente erhält jedes Haus seinen eigenen Charakter. Dabei werden die jeweiligen Farbgruppen aus Nuancen einer Farbfamilie gebildet und lassen so diese Häuser als Einheit erscheinen. Die augenscheinlich unsystematische Vertei­lung der Bunttöne lockert die gleichförmigen Gebäude spielerisch auf. Gleichzeitig wird die gemischte Struktur des umgebenden Wohngebietes mit Ein- und Mehrfamilienhäu­sern aufgegriffen.

Farbige Akzente sollen auch im weiteren Teil des Quartiers ein Zusammengehörigkeits­gefühl schaffen und die Orientierung erleichtern. Aufgrund der anderen architektoni­schen Formensprache bei den Gebäuden der dritten und vierten Bauphase werden die Farbtöne leicht verändert - sollen sich am Ende aber harmonisch in das Gesamtbild der Wohnanlage einfügen.


Bautafel

Weitere Informationen zu StoDesign können per E-Mail an Sto angefordert werden.

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