Baulinks -> Redaktion  || < älter 2014/2073 jünger > >>|  

Keine Terrassenüberdachung ohne Zustimmung der anderen Wohnungseigentümer

(11.12.2014) Wenn es um die Grenzen zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum geht, bleiben Konflikte in der Eigentümergemeinschaft manchmal nicht aus. Eindeutig zu weit geht es (zumindest) nach Überzeugung des Bundesgerichtshofes, wenn einer der Eigentümer eine Terrassenüberdachung auf der ihm zustehenden Gartenfläche errichtet und ein Balken dabei die Außenwand des Gebäudes berührt.


Die anderen Wohnungseigentümer sahen diesen Umstand sehr kritisch, jedoch der Dach-Konstrukteur wollte nicht von seiner Anschaffung lassen. Deswegen wurde der Fall am Ende auf höchstrichterlicher Ebene geklärt.

Im schriftlichen Urteil hieß es nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS unmissverständlich: „Die Errichtung einer Terrassenüberdachung überschrei­tet die übliche Nutzung einer Gartenfläche und ist von dem Sondernutzungsrecht oh­ne eine ausdrückliche Regelung nicht umfasst.“ Unter anderem, so die Richter, könn­ten später Probleme bei Instandsetzungsarbeiten an der Hausfassade auftreten. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 25/13)

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Baulinks folgen auf...

Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Twitter-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das Facebook-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Datenschutz !!
Aus datenschutztechnischen Gründen haben wir das +1-Plugin deaktiviert.
Wollen Sie jedoch dieses Feature nutzen, so klicken Sie einmal auf das ausgegraute Bild.
Anmeldung zum kosten­losen Bauletter:
Der Baulinks-Newsletter kann jeder­zeit leicht auch wieder ab­bestellt werden!

Relevante BauDates

weitere Infos zu...
Impressum (c) 1997-2016 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (Google+, XING, linkedin)