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Landschaftsarchitektur-Preis 2015 mit 2 ersten Preisen, 5 Würdigungen, 4 Sonderpreisen


  

(29.3.2015) Zum 12. Mal hat der Bund Deutscher Landschafts­architekten (bdla) den alle zwei Jahre ausgelobten Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis vergeben. 2015 gingen zudem Sonderpreise an beispielhafte Projekte im Bereich „Infrastruktur und Landschaft“, „Wohnumfeld“, „Nachhaltige Außenanlagen“ und „Licht im Freiraum“.

Zum Wettbewerb zugelassen wurden 127 Arbeiten. Die achtköpfige Jury vergab zwei Erste Preise und fünf Würdigungen in der Hauptkategorie sowie vier Sonderpreise. Den Vorsitz des Preisgerichts, das am 20. und 21. März 2015 in Berlin tagte, hatte Prof. Ulrike Beuter, Planergruppe Oberhausen.

Ein Erster Preis an „Weltkulturerbe Kloster Lorsch“

Die Jury sieht in dem neuen Landschaftspark Weltkulturerbestätte Kloster Lorsch ein herausragendes Beispiel, wie historische Relikte und Spuren einerseits konservatorisch bewahrt und andererseits wieder stärker auf ihre landschaftliche Beziehungen zurück­geführt werden können.


Erster Preis: „Weltkulturerbe Kloster Lorsch“; Foto: Hanns Joosten (Bild vergrößern)

Auf dem „Weg der Natur“ und dem „Weg der Kultur“ werden bauliche Dimensionen der früheren Klosteranlage nachvollziehbar, ebenso wie ihr Wachstum aus der Landschaft. Die Landschaftsarchitekten haben die Volumina der verlorenen Gebäude mit scharf ge­zogenen Böschungslinien zu ablesbaren Abdrücken in der Landschaft verwandelt.

Weiterer Erster Preis an „Park am Gleisdreieck“

Das 34 Hektar große Konversionsgebiet ist nach Ansicht der Preisrichter auf allen Maßstabsebenen - von der Stadt-/Landschaftsentwicklung über den Planungs- und Bauprozess bis zur Objekt- und Detailplanung - von herausragender Qualität.


Erster Preis: „Park am Gleisdreieck“, Foto: Atelier LOIDL (Bild vergrößern)

Planerteams und Bauherr haben es verstanden, die vielfältigen Anforderungen von Anliegern, Betroffenen, Bürgerinitiativen usw. gerecht zu werden. Durch das Wechsel­spiel zwischen landschaftsplanerischem Gesamtkonzept und objekthaften Teilberei­chen entstand eine neue Dimension von landschaftsarchitektonischen Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

Würdigungen erhalten die Projekte:

Sonderpreise 2015

Zum vierten Mal seit 2009 lobte der bdla im Rahmen des Wettbewerbs um den Deut­schen Landschaftsarchitektur-Preis Sonderpreise aus. Wie schon 2011 und 2013 stan­den auch in diesem Jahr wieder die gestalterische Qualität und die städtebauliche Ein­bindung des Wohnumfelds sowie die Verbindung von Gebäude und Freiraum im Blickfeld der Preisrichter.

In der Kategorie „Infrastruktur und Landschaft“, die aus den Jahr 2013 fortgeführt wurde, ging es um Projekte, die beispielsweise eine Neuformulierung des Landschafts­bildes von hoher Qualität erreichen und sich durch eine besondere Planungskultur aus­zeichnen.

  • Sonderpreis „Infrastruktur und Landschaft“: Interdisziplinärer Wettbe­werb für die Planung der Rastanlage „Lange Berge“ an der A 73 (Pläne der Autobahndirektion Nordbayern)
  • Entwurfsverfasser: 15 Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern
  • Auftraggeber: Autobahndirektion Nordbayern

Einen neuen Sonderpreis widmete der bdla „Nachhaltigen Außenanlagen“, denn Nach­haltigkeit und gestalterische Qualität in Einklang zu bringen, ist eine zentrale Aufgabe zeitgenössischer Landschaftsarchitektur und ein guter Entwurf Voraussetzung für ein nachhaltiges Projekt.

Mit dem vierten, neu ins Leben gerufenen Sonderpreis „Licht im Freiraum“ ehrt der Auslober Freiraumplanungen, die mit akzentuiertem Licht beispielhafte Wege in der Außenbeleuchtung gehen. Außenleuchten wirken raumbildend, machen diesen erleb­bar, sie sind Gestaltungsmittel bei Tag und bei Nacht.

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