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Wohnen kostet durchschnittlich 28% des verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens

(28.4.2015) Energie, Wasser, Instandhaltung und gegebenenfalls Miete - ein Dach über dem Kopf kostet eine ganze Menge Geld. Im Schnitt haben die deutschen Haus­halte 2013 rund 28% ihres verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens fürs Wohnen aus­gegeben, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Im Vergleich zum Vor­jahr 2012 stiegen die Ausgaben damit leicht um 0,3%.


Insbesondere Alleinlebende und Alleinerziehende traf es hart: Sie mussten 2013 mehr als ein Drittel ihres Einkommens fürs Wohnen aufwenden. Fast jeder fünfte Bundesbür­ger fühlt sich durch die monatlichen Wohnkosten wirtschaftlich stark belastet. Kein Wunder, allein die Bruttokaltmiete frisst im Schnitt 22,5 Prozent des Haushaltsnetto­einkommens auf. Bei einem Einkommen von 3.000 Euro sind das 675 Euro Miete - je­den Monat. Hinzu kommen die Nebenkosten von durchschnittlich 1,78 Euro pro Qua­dratmeter allein für Heizkosten und Wasser.

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