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Luvano: Neuer Holzvergaser-Kaminofen von Luuma nutzt Wasser als Wärmespeicher


  

(29.5.2015) Mit dem Luvano hat der Scheitholzkessel-Spezia­list Luuma aus dem fränkischen Wendelstein einen neuen Ka­minofen vorgestellt, dessen Feuerbereich nahezu vollständig  wasserumspült ist und so die Wärmespeicherfähigkeit von Wasser nutzt. Auf diese Weise soll der Ofen selbst Stunden nach dem Abbrand noch kontinuierlich Wärme in den Aufstel­lungsraum abgeben können und zugleich auf nachhaltige Art das Problem der Überhitzung von Niedrigenergie- und Passiv­häusern beim Betrieb eines Kaminofens lösen. Darüber hinaus können ca. 85 Prozent der Gesamtleistung an das Heizsystem abgegeben werden.

Der Luvano setzt auf die Holzvergasertechnik und soll dank vieler, zum Teil als Patent angemeldeter Verbesserungen einen Wirkungsgrad von > 91% erreichen können. Der Kaminofen ...

  • wird mit einer Leistung von wahlweise 10 oder 15 kW angeboten,
  • misst 550 mm in der Breite und in der Tiefe und
  • kann Scheitlängen von bis 33 cm aufnehmen, was lange Abbrandzeiten ermöglicht.

Über die Steuerung kann zudem ein reduzierter Betrieb aktiviert werden. Dadurch brennt der Luvano viele Stunden auf kleiner Flamme. Ein speziell entwickelter Rost verspricht dabei immer einen vollständigen Abbrand und geringen Reinigungsaufwand.

Holzvergaser-Prinzip weiterentwickelt

Ein 12 cm starker Schamottboden bildet das Herz der Luvano-Holzvergasertechnik. Dieser enthält die Holzvergaserdüse mit Wirbel- und Rezirkulationskammer, die das re­aktive Holzgas nach unten abzieht und dann nach dem Venturi-Prinzip mit Sekundär­luft anreichert. Dieses Gasgemisch brennt dann im unteren Brennraum mit einer extra Flamme - wie in einer Gastherme.

Im Luvano lässt ferner eine zum Patent angemeldete Verbrennungsluftsteuerung eine besonders emissionsarme und effiziente Verbrennung erwarten. Eine elektronisch ge­steuerte Luftklappe regelt dazu die Luftzufuhr bedarfsgerecht auf Basis der gemesse­nen Abgas- und Kesseltemperatur und optimiert so permanent den Verbrennungspro­zess. Die Luftklappe schließt nach dem Abbrand automatisch. So wird das Auskühlen des Ofens verhindert. Bei Stromausfall schließt die Klappe sofort, um ein Überheizen zu verhindern.

Zudem wurde die Luftzufuhr in den oberen Füllraum, in dem die Holzflamme brennt, deutlich optimiert. Die Luft wird seitlich am Ofen hochgeleitet und so bereits vorge­wärmt. Sie tritt sowohl über den hinteren Bereich der Brennkammer als auch über die Fülltür ein. Letzteres gewährt einen kontinuierlichen Luftzug über das Sichtfenster, wodurch die Verschmutzung der Sichtscheibe vermindert werden soll. Die zweifache Luftversorgung hat aber nicht nur einen technischen Effekt. Die entstehende Luftzir­kulation soll auch für ein optisch ansprechendes, loderndes Kaminfeuer sorgen.

Komfortabler Betrieb

Die Ascheentnahme erfolgt von vorne ohne Demontage oder Entnahme von Bauteilen. Für die Reinigung der Abgaszüge ist der Luvano von oben zugänglich und kann ohne Staubentwicklung gereinigt werden, da dank der darauf ausgerichteten Bauweise der Aschestaub durch den Eigenzug des Kamins einfach abgesaugt wird.

Der Luvano kommt passend für die meisten gängigen Kaminanlagen mit einem gerin­gen Kaminzug aus. Dank des hohen Wirkungsgrads des Ofens und der daraus resultie­renden Abgastemperaturen von ca. 150-200 °C soll auf einen Feuchte unempfindli­chen Kamin verzichtet werden können. Sollte der Kaminzug nicht ausreichend sein, kann der Ofen mit einem Saugzuggebläse nachgerüstet werden.

Die Regeltechnik zur Einbindung in ein vorhandenes Heizsystem ist bereits integriert. Der Luvano steuert sich und die Kesselkreispumpe mit der serienmäßig integrierten Elektronik. Für Heizkreis, Warmwasser und Solar werden abgestimmte Regelsysteme angeboten.

Weitere Informationen zum wasserführenden Holzvergaser-Kaminofen Luvano können per E-Mail an Luuma angefordert werden.

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