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Nebeltrinker-Käfer-Fassadenfarbe von Sto ist „Die Oberfläche 2015“

(26.7.2015) Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) prämiert seit 2012 alljährlich mit der Auszeichnung „Die Oberfläche“ innovative Anwen­dungen und Technologien aus dem Gebiet der Oberflächentechnik. 2015 machte Sto das Rennen für die auf der BAU 2015 vorgestellte bionische Fassadenfarbe StoColor Dryonic nach dem Vorbild des Nebeltrinker-Käfers.

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Demonstration der Wirkungsweise von StoColor Dryonic auf dem Sto-Messestand im Rahmen der BAU 2015: Links und rechts wurde eine übliche Fassadenfarbe aufgetragen, in der Mitte StoColor Dryonic (aus dem Beitrag „Vom Nebeltrinkerkäfer inspiriert: neue CO₂-neutrale Fassadenbeschichtung ohne Biozide“ vom 29.1.2015).

Die fachübergreifende Jury des Wettbewerbs „Die Oberfläche 2015“ bildeten Dr. Martin Metzner vom Fraunhofer IPA, Dr. Martin Riester vom VDMA Fachverband Oberflächen­technik und Dr. Michael Hilt von der Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke e.V. Sie wählten die Preisträger anhand der Kriterien Innovationssprung, Nachhaltig­keit, Enabler-Qualitäten und industrielle Machbarkeit aus.

Zur Erinnerung: Um in der Wüste zu überleben, wandelt der Nebeltrinker-Käfer den Nebel, der auf seinem Rücken konden­siert, in Wasser um. Dabei sammeln die hydrophilen Kuppen auf seinem Panzer das Wasser an. Durch die hydrophoben Täler fließt es wiederum mit Hilfe der Schwerkraft in Richtung Mund ab. Dieses bionische Prinzip bildet die Grundlage für die neue Fassadenfarbe: Die hydrophil-hydrophobe Mikrostruktur, die durch eine Kombination von organischen und anorganischen Komponenten und einer Selbstorganisation während der Trock­nungsphase entsteht, führt das durch Tau und Nebel entstan­dene Wasser an der Fassade in Rekordzeit ab. Die Fassaden­oberfläche trocknet deutlich schneller und ist resistenter ge­gen Algen und Pilze. Ökologisch nachhaltig ist die Farbe noch dazu, denn sie wird ohne biozide Wirkstoffe und CO₂-neutral hergestellt.

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erklärender Clip von Sto (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Die Herangehensweise von Sto hat die Jury überzeugt: „Die Übertragung dieses ober­flächentechnischen Konzepts in die Technik hält zukünftig Fassaden trockener und sichert damit den Wert von Gebäuden nachhaltig“, lobt Jurymitglied Hilt.

Der Vollständigkeit halber: Platz zwei und drei belegten die Firmen Tubex GmbH und Airbus Group Innovations (AGI) mit einem umweltfreundlichen Verfahren zu Innenbe­schichtung von Dosen bzw. mit einer eisphoben Oberfläche zur effizienten Enteisung von Flugzeugkonfigurationen.

Weitere Informationen zu StoColor Dryonic können per E-Mail an Sto angefordert werden.

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