Purenit und ein Attika Kit entwickelt." />
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Attikadetail für WDVS und VHF als wärmebrückenfreie Konstruktionen

(19.8.2015) Hoch gedämmte Gebäudehüllen sind nichts Ungewöhnliches mehr. Um so mehr fordern heute geometrische, konstruktive und materialbedingte Wärmebrücken die  Aufmerksamkeit der Planer. Vor diesem Hintergrund hat Puren ein Attikaelement aus Purenit und das Attika Kit entwickelt, das sich auf fast jede Bautechnik und für jeden Dämmstandard bis zum Passivhaus anpassen lässt. 

Attikaelemente wurden ursprünglich für schlanke hoch gedämmte Flachdach- und WDV-Systeme konzipiert. (Bild vergrößern). Das Attika-Kit ist vor allem für die Dämmung alter hochbetonierter Attiken gedacht. (Bild vergrößern).

Im Attikabereich trifft die Flachdachdämmung auf die Dämmung der Fassade. Neben der Ecksituation, die sich als geometrische Wärmebrücke auswirkt, kann die erforder­liche Verstärkung des Attikabereiches mit Laschen, Verschraubungen oder Dübeln ei­ne konstruktive Wärmebrücke entstehen lassen. Zu materialbedingten Wärmebrücken führen beispielsweise integrierte Holztragwerke. Das Attikaelement wurde vom Passiv­haus Institut für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) geprüft und in die bestmögliche Kategorie als wärmebrückenfreie Kon­struktionen eingestuft.

Wärmedämmende monolithische Mauerwerke weisen im Attikabereich, insbesondere bei einbindenden Stahlbetondecken, neben der geometrischen Wärmebrücke auch konstruktive und materialbedingte Schwächen der Wärmedämmung auf. Hierfür entwi­ckelte Puren zwei Lösungen. Die große Lösung ist eine auf Attikahöhe über der Stahl­betondecke und der obersten Steinreihe abgestufte Dämmkonstruktion, die den ge­samten Deckenbereich komplett abdeckt. 

Konstruktionsempfehlung für den konsequenten Einsatz von Attikaelementen und Dämmungen in monolithischen Mauerwerken. (Bild vergrößern). Konstruktionsempfehlung für einen minimierten Einsatz von Attikaelementen und Dämmungen in monolithischen Mauerwerken. (Bild vergrößern).

Die Standardlösung ist die Dämmung der reinen Stahlbetondecke. Die Dämmung setzt exakt ab Unterkante Stahlbetondecke an und führt die Dämmebene zum Attikaelement und zur Flachdachdämmung hoch. In beiden Fällen kann die zusätzliche Dämmung der Stahlbetondecke auch als verlorene Schalung verbaut werden.

Für die Sanierung

Besonders alte gemauerte oder betonierte Attiken vergrößern die geometrische Wär­mebrücke zusätzlich wie eine Kühlrippe. Während sich aufgemauerte Attiken zuweilen rückbauen lassen, erweisen sich die betonierten Konstrukte als resistent. Für dieses spezielle Einsatzgebiet wurde das Attika Kit entwickelt (Bild rechts oben). Es besteht oberhalb der Attika aus einem hoch verdichteten PU-Dämmkeil und einer Purenit-Ab­deckplatte. Seitlich zur Flachdachdämmung hin ist die Betonattika unterhalb des über­stehenden PU-Dämmkeils mit einer auf Maß geschnittenen PU-Dämmung verfüllt. Von der Wandseite aus wird die Dämmung, wie üblich, bis unter die Abdeckplatte geführt.

Rationelle Montage

Die Elemente bestehen im Standard aus senkrechten, 80 mm breiten, 350 mm hohen und 1200 mm langen Purenit-Balken, die oben eine 5°-Schräge aufweisen. Darauf werden stoßversetzt und mit handelsüblichen Holzschrauben 25 mm dicke, 280 mm breite und 1200 mm lange Abdeckplatten montiert. Die Elemente werden mit handels­üblichen Stahlwinkeln und Stahllaschen auf der obersten Betondecke festgeschraubt und die Flachdachdämmung (bis 265 mm Dicke) wie die Fassadendämmung (bis 180 mm Dicke) gegen die Elemente gearbeitet. Eine größere XL-Attikavariante kann Flach­dachdämmungen bis 420 mm und Fassadendämmungen bis 300 mm Dicke zusammen­führen.

Weitere Informationen zum Attikaelement und zum Attika Kit können per E-Mail an Puren angefordert werden.

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