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Deichgärten in Deggendorf: ein bleibender Wert der Landesgartenschau

(30.11.2015) Die Landesgartenschau 2014 in Deggendorf, die „Donaugartenschau“, schloss am 5. Oktober 2014 ihre Pforten. Eines ihrer spektakulären Bauwerke war und ist das Parkdeck am Ackerloh (Deichgärten), welches nun der Technischen Hochschu­le Deggendorf Parkmöglichkeiten bietet und von der Bevölkerung als Erholungsraum in der Stadt genutzt werden kann (siehe Google-Maps).

Deichgärten in Deggendorf - Landesgartenschau
Fotos: Vedag

Das von dem Berliner Architekturbüro Raumzeit – Gesellschaft von Architekten mbH entworfene und geplante Bauwerk ist von der Donau aus nicht zu erkennen und inte­griert sich in die Landschaft und den Hochwasserdeich. Es öffnet sich jedoch in Rich­tung Ackerloh, durch eine parametrische Fassade aus grünen und gelben Aluminium­stäben, die ein veränderliches wellenförmiges Muster bilden.

Die Wellenform findet sich auch auf dem Dach des Parkdecks wieder. Hier hat Land­schaftsarchitekten K1 aus Berlin symbolisch eine Blütenwelle erschaffen, welche den Deggendorfer Stadtpark mit dem Donauufer verbindet. Die Wegführung über das 11.000 m² große Parkdeck ist eingebettet in die Thematik der Deichlandschaft und will mit ihren fließenden Strukturen die Lebendigkeit der Donau und der Stadt Deg­gendorf vermitteln.

Deichgärten in Deggendorf - Landesgartenschau

Dachfläche als Landschaftsraum gestaltet


  

Die geplante Flächengestaltung des Parkdecks und das Er­scheinungsbild der Dachfläche als Landschaftsraum stellten bereits in der Planungs- und Bauphase besondere Anforderun­gen an die Dachhaut. Diese bestanden zum einen darin, die Nutzung des Parkdeckdaches und seine Integration in die ge­samtplanerische Landschaftsgestaltung zu ermöglichen und so eine erlebbare Naturlandschaft nach den Vorstellungen des Landschaftsarchitekten zu gewährleisten. Zum andern waren die grundsätzlichen Anforderungen an eine dichte Gebäudehül­le zu erfüllen. Hierfür vertraute die Stadt Deggendorf als Bau­herrin auf Produkte der Firma Vedag aus Bamberg.

Ein Vorteil des zum Einsatz gekommenen Aufbaus, bestehend aus Vedatect PYE G 200 S4 und Vedaflor WS-I, liegt u.a. in der Schichtdicke von 9,2 mm. Diese ist auch für die im Nach­gang aufgebrachten mechanischen Belastungen der aus Corten-Stahl eingefassten Blumenbeete mit einer Höhe von bis zu 90 cm ausgelegt. Mit ihren besonderen Eigen­schaften machte die FLL-geprüfte, durchwurzelungsfeste Elastomerbitumen-Schweiß­bahn Vedaflor WS-I, in STAR-Qualität und mit kupferbedampfter Polyestervlies-Einla­ge, als oberste Funktionsschicht die spätere intensive Nutzung erst möglich.


Neben der Bereitstellung von Produkten unterstützte das Vedag-Objektmanagement das Architekturbüro Günter Lehner aus Deggendorf, das mit der Bauüberwachung des Projektes „Deichgärten“ beauftragt war, bei Fragen rund um die Ausführung der Flach­dacharbeiten. Hierzu zählten auch die kostenfreien Serviceleistungen, zum Beispiel die Einweisung der Dachdecker durch einen Vedag-Lehrverleger.

Weitere Informationen zur Dachbegrünungen können per E-Mail an Vedag angefordert werden.

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