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Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home


  

(16.12.2015) Außer Frage steht, dass Smart Homes ihren Be­wohnern mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine verbesserte Energieeffizienz bieten können. Unstrittig ist aber auch, dass es in Netzwerken von Smart Home-Projekten immer auch um sensible, persönliche Daten geht – beispielsweise über ...

  • die Anzahl der Bewohner,
  • die Zeiten von An- und Abwesenheit,
  • das Nutzerverhalten und
  • häufig auch Kamerabilder, auf denen Personen zu sehen sind.

Das Thema Datenschutz bzw. Datensicherheit muss allen Beteiligten bewusst sein! Durch die Vernetzung und die individuelle Anpassung an das Nutzerverhalten sind der Schutz von persönlichen Daten und die technische Datensicherheit wichtige Aspekte, die angemessen behandelt werden müssen.

Ganz wichtig ist, dass die Datensicherheit schon bei der Planung und Kalkulation eines Smart Homes Berücksichtigung findet. Vorab ist u.a. zu überlegen ist, welche ...

  • Ansprüche erfüllt werden sollen und welche
  • speziellen sicherheitsrelevanten Aspekte es in dem jeweiligen Netzwerk zu beachten gibt.

Hierzu hat beispielsweise Gira zwei Muster-Profile erstellt - eines für Basisanforderun­gen (PDF-Download), ein zweites für erhöhte Anforderungen an die Sicherheit im IT-KNX Netz (PDF-Download).


Foto: Gira

Virtual Local Area Network und Virtual Private Network

Grundlegend ist bei der Einrichtung eines geschützten IT-Netzwerkes zu beachten, dass Datennetzwerke immer in getrennten und voreinander geschützten Zonen ange­legt werden sollten – und in sinnvollen Gruppierungen, etwa mit entsprechenden Vir­tual Local Area Network-(VLAN-)Segmenten für die Haustechnik, für Wartungszwecke, für den Internetzugang und/oder für IP-Kameras zur Gebäudeüberwachung. So können zum Beispiel alle Bewohner Internet und Unterhaltungselektronik nutzen, aber nur be­stimmte Personen haben Zugriff auf die Haussteuerung. Wichtig ist zudem die Einrich­tung eines Virtual Private Networks (VPN). Es schützt beim Zugriff aufs Heimnetzwerk von außen – beispielsweise vom Smartphone oder Tablet.

Auch Funknetzwerke (WLAN) lassen sich absichern. Empfohlen wird als Verschlüsse­lungsmethode unbedingt WPA2 nach IEEE802.11i in Verbindung mit dem AES-Algorith­mus.

Selbstverständlich sollte auch im Smart Home die Vergabe von „starken“ Passwör­tern sein. Schon gar nicht sollte man es bei den voreingestellten Passwörtern belas­sen, mit denen die diversen Geräte ausgeliefert werden. Auch ein regelmäßiger Wech­sel verspricht mehr Sicherheit. Mindestens ebenso wichtig sind turnusmäßige Updates: Die eingesetzte Technik muss immer auf dem neuesten Stand sein, um unnötige Si­cherheitslücken zu vermeiden.

Weitere Informationen zu Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home können per E-Mail an Gira angefordert werden.

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