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Pilotphase für den AktivPlus-Gebäudestandard abgeschlossen

(21.12.2015) Wie lässt sich nachhaltiges Bauen gestal­ten? Welche Kriterien bestimmen die Effizienz eines Ge­bäudes? Erste Antworten auf Fragen wie diese sollte die Pilotphase zum AktivPlus-Standard geben, an der sich 18 Gebäude beteiligt haben. Nach Abschluss dieser rund fünfmonatigen praktischen Erprobung des neuen Standards zeigen sich viele positive Erkenntnisse, aber auch einige Hürden, die noch aus dem Weg zu räumen sind.

Zur Erinnerung: Der AktivPlus e.V. hat das Ziel, einen zukunftsfähigen Standard für Gebäude und Quartiere in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln. Er kombiniert Energieeffizienz, Innenraumklima und die Ge­sundheit sowie das Wohlbefinden der Nutzer und will damit neue Gebäudemodelle ermöglichen, die zugleich ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind - siehe auch Baulinks-Beitrag „AktivPlus Verein stellt seine Ziele und Aktivitäten vor“ vom 18.12.2013.

In der nun abgeschlossenen Pilotphase des neuen Standards untersuchten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis 18 Gebäude mit dem Ziel, das System auf seine Anwend­barkeit zu überprüfen. Zu den wichtigsten Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen in den Disziplinen Energie, Vernetzung, Lebenszyklus und Nutzer zählt die Erkenntnis, dass die bereitgestellten Planungstools vereinfacht und optimiert werden müssen, um eine eindeutige Handhabung für die Planer zu garantieren.

Endenergiebilanz der AktivPlus-Pilotphase mit 18 Gebäuden

Das für den Standard ebenfalls wichtige Thema Monitoring im Bereich Energie konnte in der Pilotphase zwar lediglich anhand von drei Objekten bearbeitet werden, da die meisten Projekte sich derzeit noch in der Fertigstellung beziehungsweise im ersten Be­triebsjahr befinden. Jedoch zeigt sich bereits bei den Projekten, die Messdaten liefern, wie hilfreich diese zur Optimierung des realen Betriebes sind. So gibt es Projekte, die weniger verbrauchen als geplant war, aber auch solche, die mehr verbrauchen. Ziel des AktivPlus-Standards ist es, den Bewohnern diesen Soll-Ist Vergleich transparent zugänglich zu machen und sie damit in die Lage zu versetzen, den Betrieb ihrer Ge­bäude aus energetischer Sicht zu optimieren.

„Die erste Pilotphase hat uns gezeigt, dass die Grundidee, Wohnkomfort und Energie­effizienz zu verknüpfen, sehr gut umsetzbar ist. Auf dem Weg zu einem wirklich nach­haltigen Gebäudestandard liegen jedoch einige Steine, die wir aus dem Weg räumen müssen, wie etwa die zum Teil noch verbesserbaren Planungsinstrumente“, so Joost Hartwig, Vorsitzender des AktivPlus-Vereins. „Wir werden nun im nächsten Schritt den Standard entsprechend weiterentwickeln und die notwendigen Planungswerkzeu­ge überarbeiten.“

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der ersten Pilotphase und den be­teiligten Gebäuden hat der AktivPlus Verein in einem Projektband veröffentlicht. Dieser kann zum Preis von 4,90 Euro zzgl. Versand per E-Mail an AktivPlus ange­fordert werden.

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