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Die Münchner BAU legt mit ihrem Ruf als „Architektenmesse“ international weiter zu

(24.1.2016) Ein Jahr vor Messebeginn hat die BAU auf dem internationalen Parkett weiter an Attraktivität gewonnen. Laut aktueller Pressemitteilung stammen 37% der bisher eingegangenen Anmeldungen aus dem Ausland - das sei zu diesem Zeitpunkt ein absoluter Rekordwert. Die erneut starke Flächennachfrage habe dazu geführt - heißt es weiter -, dass die 17 Messehallen mit ihren insgesamt 180.000m² Hallenflä­che bereits nahezu belegt seien.

360°-Panorama aus dem Beitrag „Rekord: BAU 2015 meldet über 250.000 Besucher“ vom 27.1.2015

Was sich auf der Besucherseite schon länger abzeichnet, lässt inzwischen auch auf der Ausstellerseite beobachten: Die BAU wird immer internationaler, Aussteller- und Besucherzahlen aus dem Ausland wachsen kontinuierlich. Die Zahl internationaler Be­sucher ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ...

  • von 37.201 (im Jahr 2009),
  • über 59.940 (2011) und 60.149 (2013)
  • auf 72.250 (2015).

Parallel dazu hat sich auch die Zahl internationaler Aussteller entwickelt ...

  • von 464 (2009)
  • über 530 (2011) und 572 (2013)
  • auf 637 (2015).

Umgerechnet ergeben sich also innerhalb von sechs Jahren Zuwächse von 94% bei den internationalen Besuchern und von 37% bei den internationalen Ausstellern.

Ruf der BAU als „Architektenmesse“

Die Messegesellschaft sieht ganz unterschiedliche Gründe für den wachsenden Stel­lenwert der BAU auf internationalem Parkett:

  • Besonders wichtig sei der Ruf der BAU als „Architektenmesse“. Rund 65.000 BAU-Besucher (von über 250.000 Besuchern 2015) sollen aus Planungs- und Architekturbüros kommen. „Nicht nur deutsche, auch viele ausländische Unter­nehmen stellen explizit wegen dieser Zielgruppe aus“, sagt BAU-Projektleiter Mirko Arend.
  • Ein weiterer Aspekt sei die Rolle der Messe als Sprungbrett zu neuen Märkten: Bei einer Umfrage unter den Ausstellern nannte ein Drittel der Befragten Asien sowie den Nahen und Mittleren Osten als wichtige Zielmärkte. „Die BAU bietet einen guten Zugang zu diesen Regionen“, sagt Arend. „Als Weltleitmesse muss das auch unser Anspruch sein.“

... und auch außerhalb der Hallen gab es 2015 einiges zu entdecken - beispielsweise zur textilen Architektur. (Bild vergrößern)

Anmeldung zu BAU 2017 kann noch erfolgreich sein

Auffällig ist laut Arend, dass sich internationale Unternehmen mittlerweile deutlich früher anmelden als in der Vergangenheit. Offenbar habe sich herumgesprochen, dass dann die Chance auf eine Berücksichtigung deutlich größer sei. Macht also dann eine Anmeldung zur BAU 2017 überhaupt noch Sinn? „Ja“, sagt Markus Sporer, der stellv. Projektleiter der BAU, „sofern man bei der Standgröße flexibel sein und sich auch mit kleineren Flächen anfreunden kann.“ Zwar sind die meisten Flächen belegt, aber er­fahrungsgemäß tun sich in den Monaten vor Messebeginn durch Stornierungen und Umplatzierungen immer wieder Lücken auf. „Dann kommen Firmen aus der Warteliste zum Zuge, die zum jeweiligen Hallenprofil passen.“ Das Gelände der Messe München umfasst derzeit 180.000 m² Hallenfläche. Jeder verfügbare Quadratmeter stehe für die BAU 2017 zur Verfügung.

Zur Erinnerung: Die BAU 2017 findet vom 16. bis 21. Januar 2017 in München statt.

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