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Windhagers neuer Hackgutvergaser versteht sich als Hackgutheizungs-Revolutionär

(19.4.2016; IFH/Intherm-Bericht) Die Nutzung von Hackgutkesseln ist vor allem im landwirtschaftlichen wie im gewerblichen Bereich verbreitet. Der Markt scheint so in­teressant zu sein, dass Windhager mit wissenschaftlicher Unterstützung einen kom­plett neuen Kessel samt Fördertechnik entwickelt hat, der sich sehr selbstbewusst der aktuellen Feinstaub-Diskussion stellt. So soll der PuroWIN Hackgutvergaser das Heizen mit Hackgut nicht nur besonders komfortabel machen, sondern er will auch der sauberste Kessel seiner Art sein:

Filterung durch eine sich selbst erzeugende Aktivkohleschicht

Um die versprochenen niedrigen Emissionswerte zu erreichen, werden die Feinstaub­partikel unweigerlich durch eine bei der Verbrennung entstehende Aktivkohleschicht gefiltert und bleiben darin hängen. Dadurch könne die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub (Staubemissionen ≤ 1 mg/MJ) garantiert werden - hieß es in Nürnberg -, ohne dass ein zusätzlicher Partikelfilter notwendig sei. Der Brenner da­zu wurde zusammen mit dem Grazer Forschungsinstitut Bios entwickelt und besteht aus hochlegiertem Edelstahl.

Der Kessel wurde auf der IFH/Intherm als absolut dicht beschrieben, so dass das Glut­bett ohne Brennstoff- oder Luftzuführung bis zu vier Tage erhalten bleiben könne. Da­durch sei wiederum ein selbsttätiges Anheizen ohne Zündung und damit eine Einspa­rung von bis zu 90% der Zündenergie möglich. Die Entaschung erfolgt - wie u.a. auch in folgenden Video erklärt - über doppelte Entaschungsplatten während des Betriebes, so dass der Vergaser nicht abgestellt werden muss: 

Fast 6 Minuten langer Produktfilm von Windhaber zum PuroWIN Hackgutvergaser mit zusätzlichen Visualisierungen und Erklärungen (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht)

Zur Austragung des Hackguts aus dem Lager entwickelte Windhager außerdem ein neuartiges, leichtgängiges Protektor-Rührwerk. Der Transport des Hackguts erfolgt des Weiteren durch einen Schneckenkanal mit einem asymmetrischen, vergrößerten Querschnitt. Dadurch sollen sich eine hohe Unempfindlichkeit gegen Fremdkörper und ein minimaler Verschleiß ergeben. Aufgrund des modulierenden Antriebskonzepts in der gesamten Hackgutförderung und -einbringung benötigt der PuroWIN - anders als her­kömmliche Hackgutheizungen - keinen Starkstromanschluss und kann mit 230 Volt be­trieben werden.

Neben der Schneckenförderung soll  sich der PuroWIN als weltweit erster Hackgut­kessel auch mit einer serienreifen Saugförderung ausstatten lassen. Realisiert werden können Strecken von rund 25 m bei bis zu 7 m Höhenunterschied.

Weitere Informationen zum PuroWIN Hackgutvergaser können per E-Mail an Windhager angefordert werden.

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