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BMUB-Sonderpreis geht 2016 an Kölns prominentesten Wohnturm

(22.5.2016) Den Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Bau und Reaktorsi­cherheit (BMUB) für nachhaltige Stahlarchitektur erhält 2016 das Büro Kister Scheit­hauer Gross Architekten und Stadtplaner für ihre Wiederbelebung des Gerling-Hoch­hauses in Köln als Wohngebäude. Die Tragwerksplanung stammt von HIG Hempel In­genieure aus Köln, der Bauherr ist die Immofinanz AG aus Wien. 


Gerling-Hochhaus Köln (Foto: Marcus Schwier; Bild vergrößern)

Ausschlaggebend für die Juryentscheidung war die Bewahrung des Mikrokosmos' Ger­ling-Areal mitten in Köln (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps). Die Planer stellten nach Abschluss der Arbeiten das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes wieder her, obwohl sie das Hochhaus während der Sanierung bis auf's Stahlskelett zurückgebaut hatten. Jetzt erfüllt es wieder alle aktuellen Anforderungen an die Bauphysik, inklusive dem Brandschutz.

„Grundvoraussetzung, damit ein solches Projekt gelingt, ist der bis heute umnutzbare Originalentwurf, die Expertise der Einreicher bei der Modernisierung und die einfache Anpassungsfähigkeit des bestehenden Stahlbaues an Bauphysik, Denkmal- und Brand­schutz“ betonte Dr. Bernhard Hauke, Sprecher der Geschäftsführung von bauforum­stahl und Moderator der Jurysitzung.

Google-Maps in einem neuen Fenster öffnen

Neben dem Sonderpreis vergab die Jury noch den Preis des Deutschen Stahlbaues sowie zehn Auszeichnungen - siehe Baulinks-Beitrag „Preis des Deutschen Stahlbau­es 2016 zeichnet Renaissance der Industriearchitektur aus“ vom 16.5.2016.

Die Verleihung an die Sieger und Ausgezeichneten erfolgt am zweiten Kongresstag des 38. Deutschen Stahlbautages am 7. Oktober 2016 in Würzburg. Das detaillierte Programm und die Anmeldung gibt es unter bauforumstahl.de/veranstaltung/325


Die Jury bei der Arbeit - v.l.n.r: Prof. Uta Graff, Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft, Christian Schittich, Prof. Eckhard Gerber, MinR Hans-Dieter © bauforumstahl

Zur Erinnerung: Seit 1972 lobt bauforumstahl alle zwei Jahre den Preis des Deut­schen Stahlbaues aus. Bei ihm stehen die Stahlarchitektur und der Architekt im Fokus. Seit 2010 ergänzt der Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Bau und Reak­torsicherheit (BMUB) für nachhaltige Stahlarchitektur den Preis. Das Preisgeld beträgt insgesamt 14.000 Euro.

Übrigens: Die Architekten schafften es seit 2012 zum zweiten Mal, den Sonderpreis für die Revitalisierung einer Kölner Ikone der Nachkriegsarchitektur, dem Blau-Gold-Haus, zu gewinnen - siehe auch Baulinks-Beitrag „Staab Architekten gewinnen Preis des Deutschen Stahlbaues 2012“ vom 30.5.2012.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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