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Kreisbau-Typenhaus mit 10, 14 oder 17 Wohnungen

(4.7.2016) Mit dem Bau von Flüchtlingsunterkünften im Landkreis Heidenheim will die Kreisbau Gesellschaft Heidenheim auch beispielgebend für die Wohnungswirtschaft sein. Aus ganz Baden-Württemberg bekommt Geschäftsführer Wilfried Haut laut eige­nen Angaben Anfragen von Kollegen, die erfahren möchten, wie Kreisbau den Kommu­nen helfen kann, die wachsende Zahl an Flüchtlingen unterzubringen und gleichzeitig nachhaltigen Wohnraum für morgen zu schaffen. Die Antwort des Wohnungsunterneh­mens ist ein Typenhaus im Baukastensystem, das gemeinsam mit dem Planungsbüro Weiß & Aksjuk (Memmingen) und dem Wandsystemhersteller Gisoton (Aichstetten) entwickelt wurde.


Foto: Geyer Luftbild

Das Kreisbau-Typenhaus kann mit 10, 14 oder 17 Wohnungen erstellt werden und lässt sich so an die Gegebenheit vor Ort anpassen, ohne auf zweckmäßige Grundrisse ver­zichten zu müssen. Dank der verdichteten Bauweise, der optimierten Raumausnutzung und der bewusst einfach gehaltenen Ausstattung der Unterkünfte sei es gelungen, je­de Wohneinheit nicht mehr als 120.000 Euro kosten zu lassen: „Das ist ein unschlag­bar günstiger Preis. Gegenüber dem herkömmlichen Geschoßwohnungsbau sparen wir pro Wohneinheit zwischen 80.000 und 100.000 Euro ein. Das ist aber auch notwendig, denn nur so lassen sich diese Bauten auch wirtschaftlich realisieren“, stellt Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut fest.

Dank der Bauweise mit dem wärmedämmenden Gisoton-Wandsystem, das aus 30-Zen­timeter-Steinen und 3-Zentimeter-Dickputzschicht besteht, soll das Typenhaus trotz aller Einfachheit die Vorgaben für KfW 55-Häuser erfüllen können.

Durch das Engagement der Kreisbau sei es laut Haut den Städten und Gemeinden im Landkreis Heidenheim gelungen, sich fast 2,8 Mio. Euro an Zuschüssen aus dem Lan­desförderprogramm „Wohnraum für Flüchtlinge“ zu sichern, so dass ein Viertel des ge­samten Bauvolumens in Höhe von 11,8 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg bezuschusst wird.

Mit diesem Budget soll die Kreisbau im Auftrag der Kommunen bis zum Jahr 2017 insge­samt 90 neue Wohneinheiten errichten: 20 in Gerstetten, 17 in Giengen, 13 in Königs­bronn und jeweils zehn in Herbrechtingen, Hermaringen, Dischingen und Sontheim.

17 statt 8 Wohneinheiten

Die Ausnutzung der Ressourcen steht beim Kreisbau-Modell im Vordergrund und wird mit dem Typenhauskonzept konsequent umgesetzt. In der Barbarossastraße 18 in Giengen (siehe Google-Maps) stand früher ein Acht-Familien-Haus, in der neuen Un­terkunft entstehen 17 Wohneinheiten. In Dischingen realisiert die Kreisbau zehn Wohn­einheiten auf einer Fläche von 750 m².  „Auf so ein Grundstück stellen andere ein Ein­familienhaus hin“, macht Haut den Unterschied deutlich.

Weitere Informationen zu Kreisbau-Typenhäusern und zum Gisoton-Wandsystem können per E-Mail an Kreisbau und per E-Mail an Gisoton angefordert werden.

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