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Nurglas-Systemtrennwände von Feco treffen auf Sichtbetonarchitektur eines Bauunternehmers

(1.8.2016) Das Bauunternehmen Karl Köhler GmbH hat seinen Firmensitz im württem­bergischen Besigheim erweitert (siehe Google-Maps). Geplant wurde das neue um­welt- und ressourcenschonende Bürogebäude von Wittfoht Architekten BDA mit dem Ziel, den Neubau auf dem Betriebsgelände harmonisch in den bestehenden städtebau­lichen und funktionalen Kontext einzufügen. Über eine Brücke ist das neue Bürogebäu­de mit dem alten verbunden. 


alle Fotos © Feco / Nikolay Kazakov, Karlsruhe

Den Rohbau des Neubaus führte der Bauherr selber aus. Mit dem Gebäude will das Bauunternehmen seine hohe Kompetenz bei der Ausführung von anspruchsvollen Ge­bäuden demonstrieren, hier insbesondere die Ausführung in Sichtbeton. Die Sichtbe­tonwände wurden teilweise steinmetzartig bearbeitet, so dass eine Optik mit bruch­rauer Struktur im Kontrast zu glatten Sichtbetonflächen entstand.

Darüber hinaus bestimmen Offenheit, Transparenz und eine Reduzierung auf wenige Materialien wie Beton, Glas und Eichenfurnier das Erscheinungsbild des zweigeschossi­gen Baukörpers - ein Konzept, in das sich das ständerlose Nurglas-Trennwandsystem Fecoplan der Karlsruher Unternehmensgruppe Feco-Feederle ideal einfügen ließ: 

Die auf maximale Transparenz getrimmten Systemtrennwände wurden sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss verbaut. Nur an Boden und Decke durch schmale Alumi­niumprofile gehalten, verfügen die Verbundsicherheitsglas-Scheiben ...

  • im Regelfall bei einer Dicke von 16 mm über einen Schalldämmprüfwert (Rw,p) von 40 dB und
  • in Bereichen mit hoher Vertraulichkeit, wie den Geschäftsführungsbüros, 18 mm stark über einen Schalldämmprüfwert (Rw,p) von 42 dB.

Für eine bessere Sprachverständlichkeit in den Räumen mit schallharten Sichtbetondecken sorgen raumakustisch wirksa­me Bürozwischenwände mit vertikaler Schlitzung. Um eine ein­heitliche Optik zu gewährleisten, wurden alle Holzoberflächen passend zu den Fensterrahmen in Eiche furniert ausgeführt.

Für die Architekten war Flächenbündigkeit ein wesentliches gestalterisches Merkmal. Daher sind die Türelemente als flä­chenbündige Eingangsportale gestaltet und ergeben eine ein­deutige Zugangssituation zu den Büros. Mit flurseitig verdeck­ten Aluzargen 18/0 und H70A-Holztürblättern setzen sie einen Akzent zu den Glas­elementen. Da die Luft zentral abgesaugt wird und die Lüftung über ein Druckgefälle zwischen Flur zu Raum funktioniert, muss der Luftaustausch zwischen Büroräumen und Fluren gewährleistet werden. Deshalb sind alle Türseitenteile und teilweise die Oberblenden mit integrierten Überströmelementen mit beidseitigem Frontschlitz von ca. 9 mm ausgestattet - siehe dazu u.a. auch Baulinks-Beitrag „Schallgedämmte Überströmelemente für Feco-Trennwandsysteme“ vom 12.2.2013. 

Abhängig von den Schallschutzanforderungen weisen die Türelemente einen Prüfwert (Rw,p) von 37 bzw. 40 dB auf. Die Türseitenteile und die geschlossenen Oberteile sind passend dazu im System Fecowand mit einem Schalldämmprüfwert von 47 dB verse­hen.

Weitere Informationen zu Fecoplan und Fecowand können per E-Mail an Feco angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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